FIGU Studiengruppe Sverige

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Ytterligare ett ord angående överbe­folkningen


ur Überbevölkerung 4

Översättning: Ingvar Abrahamsson

Überbevölkerung 4


Ein weiteres Wort zur Überbevölkerung


F.I.G.U. Freie Interessengemeinschaft Semjase-Silver-Star-Center CH-8495 Hinterschmidrüti Schweiz/Switzerland


Was sagen andere zum Thema Überbevölkerung?

von Elisabeth Moosbrugger, Deutschland



Schon bevor Billy 1953 den Kampf gegen die Überbevölkerung öffentlich aufgenommen hat, der durch die F.I.G.U. fortgeführt wird, gab es kluge und weise Köpfe auf dieser Welt, die vor diesem grössten Übel aller Zeiten sehr eindringlich und unmissverständlich gewarnt haben. Drei dieser weit vorausdenkenden Menschen sollen stellvertretend für all die zu Wort kommen, die den unerschünedichen Mut und die notwendige Kraft aufbrachten und sich nicht durch schlotternde Angst und erbärmliche Feigheit vor dem Aussprechen der Wahrheit drückten. Der englische Theologe, Historiker und Wirtschaftswissenschaftler Thomas Robert Malthus (17.2.1766 bis 23.12,1834) wie bereits im Jahre 1798 auf dieses kommende Problem hin, So kann man über ihn nachlesen: "Während er eine Pfarrei betreute, beschäftigte er sich — anlässlich des durch die einsetzende Industrialisierung wachsenden Massenelends — mit bevölkerungstheoretischen Fragen und veröffentlichte 1798 das Standardwerk 'Ein Versuch über das Bevölkerungsgesetz und seine Auswirkungen auf die künftige Verbesserung der Gesellschaft'. In seinem berühmten Essay hat er die seither unter seinem Namen bekannte Doktrin veröffentlicht, nämlich dass der Zuwachs der

Bevölkerung einem geometrischen, der Zuwachs der Lebensmittel jedoch einem arithmetischen Gesetz folgt; dass diese Umstände die Lebensverhältnisse der Armen immer hoffnungsloser gestalten; dass weiterhin die Mittel des Lebens schliesslich nicht mehr hinreichen, es sei denn, dass Hungersnöte oder Kriege die Bevölkerung der Erde vermindern; dass von zu frühen und unbedachten Ehen abzuraten sei, und dass die Menschen sich einer Selbstkontrolle ihrer Vermehrung befleissigen sollten."

Der englische Schriftsteller Aldous Leonhard Huxiey (26.7 1894 bis 22.11. 1963) warnte vor

dem blinden Fortschrittsglauben bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. lhn beunruhigte der steile Anstieg der Bevölkerung auf unserem Planeten zutiefst. Im Jahre 1954 machte er dann folgende Feststellung: "Ungelöst wird dieses Problem alle unsere anderen Probleme unlösbar

machen," Ebenso erkannte er, dass in der Einengung unseres Lebensraumes durch die Überzahl von uns allen die grösste Gefahr für die Freiheit des Menschen liege. "Wenn eine immer grössere Zahl von Menschen in der Zukunft sich um die dann immer knapper werdenden Naturschätze raufen, blüht der Weizen der Diktatoren. Sie werfen sich dann als Heilsbringer auf, wenn der Ruf nach einer immer dringender werdenden Lösung und damit auch nach dem starken Mann immer lauter wird. Eine Menschheit in Not wird eine leichte Beute rücksichtsloser Gewaltherrscher."

Als dritten im Bunde möchte ich den Astrophysiker Professor Heinz Haber (15.5. 1913 bis 13.2.1990) zu Wort kommen lassen. im Jahre 1973 schrieb er in seinem Buch 'Stirbt der blaue Planet?'

nachfolgend genannte Ausschnitte. Er brachte sogar das Kunststück fertig, die für die Erde naturerträgliche und naturgegebene Bevölkerungszahl zu berechnen, womit bewiesen ist, dass nicht nur Billy und die 'Freie Interessengemeinschaft' von rund 500 Millionen Menschen sprechen.

So kann man folgendes lesen: "Es ist in der Tat so, dass die dringlichsten Probleme der Menschheitszukunft um die Überbevölkerung unseres Planeten kreisen wie um ein Gravitationszentrum. … Mit dem Umsturz des Gleichgewichts seiner eigenen Bevölkerung droht der Mensch nun auch das

Gleichgewicht des ganzen Planeten umzureissen. Nur grösste und sofortige Anstrengungen können uns helfen, da wir auf einer menschlichen Zeitbombe sitzen, die einer baldigen Explosion unaufhaltsam entgegentickt. ...

Das Problem, das uns heute zum Ende des zweiten Jahrtausends unserer Zeitrechnung ins Gesicht starrt, ist mit Abstand die grösste Krise, die die Menschheit seit ihrem Ursprung je erlebt hat. Alle anderen geschichtlichen Ereignisse verblassen gegenüber diesem Problem zur historischen Bedeutungslosigkeit. Die Bevölkerungszahl der Menschen auf dem Planeten Erde ist im Rahmen der Kräfte der Natur aus dem Gleichgewicht geraten. Und das wie wir uns zuvor klargemacht hatten  bedeutet im echten Sinne eine Katastrophe. …

wie viele Menschen es auf der Erde eigentlich überhaupt geben darf. Diese Zahl hängt ab von der Grösse unseres Planeten, von der

Sonnenenergie, die ihn laufend trifft, und von der Fähigkeit unserer Pflanzen, diese Sonnenenergie biologisch zu nutzen.

Eine einfache Rechnung zeigt sodann, dass die natürliche Toleranzgrenze unseres blauen Planeten die Zahl der jeweils lebenden Menschen etwa 600 Millionen beträgt. …

rillt sehen wir, dass wir nur deswegen über unsere als natürlich Grenze von 500 Millionen hinauswachsen konnten, weil wir zuitlitzlich Energien in Anspruch genommen haben. Zu einem überwiegenilon Prozontsatz gewinnen wir diese Energien aus der Verbrennung von foule Brennstoffen: Kohle, Öl und

Erdgas. Das leidige Problem der Umweltverschmutzung wird oft lediglich den Auswüchsen unserer modernen Industriegesellschaft und der Habgier des kapitalistischen Systems zugeschrieben.

Bei näherer Betrachtung sieht man, dass das völlig falsch ist. Letzten Endes gehen alle diese Probleme zurück auf den Druck der stets wachsenden Bevölkerung, der sich in den westlichen Ländern genauso bemerkbar macht wie in den sozialistischen Ländern und in den Nationen der Dritten Welt. …


Heute, da jeder weiss, dass es schon viel zu viele Besatzungsmitglieder auf unserem Raumschiff Erde gibt, müssen wir uralte Vorstellungen und überlieferte Traditionen über die menschliche Vermehrung mit

völlig neuen Augen sehen lernen. …


Den meisten von uns ist in den Jahrzehnten bis zur Mitte dieses Jahrhunderts entgangen, mit welcher Geschwindigkeit sich die Woge der Erdbevölkerung hochzutürmen begann, dass genauso wie bei einer grossen Woge im Pazifik in kurzer Zeit etwas ganz Entscheidendes passieren muss. …

Schon zuvor hatten wir darauf hingewiesen, dass bei dem heute immer dringlicher werdenden Problem der Superentwicklung zwischen Ursache und Wirkung so schwer zu unterscheiden ist. Das ist auch der Grund, weshalb man für die verschiedenen Missstände im heutigen Zustand unseres blauen Planeten das schuldige Element nur sehr mühsam

herausschälen kann. Hinzu kommen noch zwei psychologische Elemente, welche die Einsicht in unser Problem so sehr erschweren. Die langsam sich immer mehr zum Schlechten wendenden Umstände kommen uns nicht so recht zum Bewusstsein, da sie von Tag zu Tag nur unterschwellig anwachsen. So 'gewöhnen' wir uns an den von Tag zu Tag steigenden Gestank in unseren Grossstädten und an die von Tag zu Tag steigende Lärmbelästigung. …

Jegliche Einsicht, dass ein Zuwachs der Bevölkerung trotz grösster Anstrengungen zu einer dauernden Weiterverarmung führen muss, scheint der Menschheit vielfach noch völlig zu fehlen. …

Vor wenigen Jahren hat eine Reihe von führenden Ökologen und Ernährungswissenschaftlern den Vorschlag gemacht, man solle in Indien bei Hungersnöten dieser Art nicht mehr helfen. Das klingt so brutal und unglaublich inhuman, dass man sich darüber nur aufregen kann. In Wirklichkeit haben diese Experten ihren Vorschlag im Geiste christlicher Nächstenliebe gemacht, wenn man diese christliche Nächstenliebe an der Zahl der Menschen, deren Leiden man mildert, misst. Hilft man nämlich Indien in einer Hungersnot, so gibt man der Bevölkerung dieses Subkontinents die Möglichkeit, zu überleben und ihre durchschnittliche Bevölkerungszunahme von etwa einer Million Menschen pro Monat Fortzusetzen.

Wir müssen unsere unbändige Fruchtbarkeit zügeln, unsere zerstörerische Vermehrung zum Stillstand bringen und uns sogar in unserer Zahl entscheidend zurückentwickeln. ...

Wenn wir also weltweit eine Geburtenkontrolle anstreben, so haben wir es mit gewaltigen Hindernissen zu tun, die in unserer Biologie, in unserer Psychologie und in unserer tief verwurzelten Tradition verankert sind. Viele nachdenkliche Menschen, die sich diesem Problem gewidmet haben, sind sehr pessimistisch. Es sieht überhaupt nicht so aus, so sagen sie, als ob diese gewaltigen Barrieren in den nächsten 20 oder 30 Jahren niedergerungen werden können, Ja, selbst diese Zeit erscheint zu lang. Das ist der Grund, weshalb eine Bevölkerungszahl von acht, zehn oder vielleicht sogar zwölf Milliarden während der ersten Jahrzehnte des nächsten Jahrhunderts unvermeidlich erscheint. Die Pessimisten unter uns haben alle grossen Argumente auf ihrer Seite, ...

Die Hoffnungen unserer Optimisten gründen sich freilich darauf, dass wir als Menschheit die Gründe für unser Dilemma begreifen. Daher ist es wichtig, dass jeder die Naturgesetzlichkeit, in die unser Planet und wir eingebettet sind, versteht. Nur dann

können wir sinnvoll handeln. ...

Es zeigt sich nämlich, dass wir mit unserem Tun und Lassen heute schon für das Schicksal unserer Gattung auch im nächsten Jahrtausend eine ziemlich Verantwortung tragen.


Ein weiteres Wort zur Überbevölkerung

von Barbara Harnisch, Schweiz


Überbevölkerung ist ein Thema, das nicht nur die Drittweltländer und die Regierungen betrifft, sondern auch die westliche sogenannte reiche Welt sowie jeden einzelnen Menschen. Eigentlich ist es längst nicht mehr verständlich, warum der Mensch der Erde nicht begreifen will, dass alle Probleme dieser Welt und sämtliche Übel allein daraus resultieren, dass es einfach zu viele Menschen gibt. Wir treten einander auf die Füsse, lallen einander auf die Nerven und entwickeln uns langsam aber sicher zu nurmehr funktionierenden angepassten Wesen. Dabei verlernen wir aber immer mehr, wirklich Mensch zu

sein. Bei uns in der westlichen Welt sind vielleicht die Auswirkungen der Überbevölkerung noch nicht so drastisch wie für die Hungernden in der dritten Welt, doch zeichnen sich auch hier die ersten

Katastrophen ab, die die alles überschwemmende Menschheilsmasse mit sich bringt. Die Zahl der Arbeitslosen steigt rapide an, dadurch steigt zwangsläufig auch die Zahl der Kriminellen an, denn wer nichts hat, der nimmt es sich, so lautet die allgemein übliche Regel. Dass dies zu grausamen Menschenabschlachtungen und entsetzlichen Kriegen führt, das beweisen die täglichen Schauernachrichten. Gerade bei uns in der Schweiz, die ein winzig kleines Land ist, gar verschwindend klein auf dem Erdenrund, wähnen wir uns sicher und wohlbehütet, denn es ist ja alles so wohlgeordnet, und der Staat hat alles fest im Griff. Nur will ich bestimmt nicht das Staatswesen der Schweiz kritisieren, denn zweifellos ist es ein Land mit den bestgehaltenen Gesetzen, denn sonst

ginge es uns längst nicht mehr so gut. Aber gerade auch deshalb verhalten wir uns allzu sorglos gegenüber den Problemen ganz in unserer Nähe, gerade so, als ob die Überbevölkerung mit all ihren Übeln und die Zerstörung des Planeten an den Landesgrenzen halt machen würden. Erst der eine oder andere spürt langsam aber sicher am eigenen Leib, dass es auch bei uns nicht immer so weitergehen wird. Viele haben keine Arbeit mehr oder verdienen zu wenig, um sich und die Familie noch ernähren, erhalten und fördern zu können. Doch noch immer fühlt sich der einzelne nicht betroffen, denn solange es nur der Nachbar ist, kann uns ja das Übel dieser Welt egal sein.

Es ist unvorstellbar, dass der einst so wundervolle blaue Planet nahezu vollständig zerstört wurde von Lebewesen, die zu Höherem und Höchstem berufen wären. War früher die Natur für den Menschen eine Erholung in allen Bereichen, so muss er sich und vor allem die heranwachsende Generation jetzt davor schützen. Ganze Arten von Flora und Fauna existieren bereits nicht mehr; das Licht der

Sonne, das das Leben erhalten sollte, ist zur tödlichen Strahlung geworden, weil die Ozon-Schutzhülle um den Planeten durch die Menschen zerstört wurde. Die Gewässer sind derart verschmutzt, dass das Baden darin zur Mutprobe geworden ist, denn manch einer steigt mit verschiedenen Vergiftungen aus dem vermeintlich erfrischenden Nass. Die Naturkatastrophen wie Vulkanausbrüche. Erdbeben, Überschwemmungen, Dürren usw. tun ihr übriges.

Die Liste der Gefahren, die das Leben durch eigenes Verschulden mit sich bringt, ist endlos. Unsere Zeit auf Erden lässt sich nicht mehr als Leben bezeichnen, sondern nur noch als nackter Kampf ums Überleben

angesichts a der Gefahren und Risiken. Und warum? Weil der Mensch in seiner Unvernunft sich wie die Meerschweinchen vermehrt, weil er dadurch mehr Rohstoffe von der Erde bezieht, als diese zu geben vermag, weil er durch seine grosse Zahl mehr Abfall produziert, als die Erde wieder umarbeiten kann, und weil er durch seine voranschreitende Forschung derart viele Gifte produziert, dass die Erde unter derer Last kaum mehr atmen kann.

Die Erde hustet und spuckt, sie ist ausgehöhlt und gepeinigt und droht zu ersticken, doch noch immer bringt sie Jahr für Jahr prächtige Farben hervor und gibt dort Menschen aus letzter Kraft, was die kranke Natur noch übrig hat.

Es ist aber allgemein bekannt, dass kranke Lebewesen sich kurz vor dem Tod noch einmal aufbäumen, dass also eine scheinbare Besserung eintritt. Treibt nicht ein kranker Baum Früchte, weil er spürt, dass er stirbt, und kommt es nicht vor, dass ein Mensch, der monatelang bettlägerig war, kurz vor seinem Tod plötzlich aufstehen und sogar für kurze Zeit gehen kann?

Auch unser Planet ist ein Lebewesen, das atmet und pulsiert, aber der Mensch hat es durch seine masslose Überbevölkerung ausgeschlachtet, er hat alles zerstört; seine eigene Heimat hat er vergiftet, ausgebrannt und gepeinigt. Was, wenn die Natur ganz plötzlich kollabiert, weil das Innere des Planeten ausgehöhlt ist und durch das Gewicht der riesigen Masse Menschheit erdrückt wird, weil die Wälder und die Gewässer vernichtet und tot sind und die Luft vergiftet ist?

Es wird mit Sicherheit soweit kommen, denn wir können nicht aufhören, die Erde zu plündern im Übermass, wenn die Bevölkerung der Erde weiterhin täglich um rund 300 000 Menschen zunimmt. Wir müssen also damit rechnen, dass das Ökosystem zusammenbricht, und zwar nicht erst in ein paar Jahren, sondern jetzt, heute. Dann haben wir keine Chance mehr zur Änderung und zur Umkehr und wir können auch nicht einfach unsere Sachen packen und irgendwohin verreisen, wo es besser ist. Die

Erdenkugel schwebt im unendlichen Raum, und wenn sie ihr Leben aushaucht, weil der Mensch sie umgebracht hat, dann muss auch der Mensch mit ihr vergehen. Nichts wird dann mehr davon zeugen, dass einst ein wundervoller blauer Planet mit menschlichem Leben existierte. Sein Licht wird einfach erloschen und die Menschheit mit einem Schlag ausradiert sein. Diese Tatsache scheint aber der Bewohner dieses Planeten einfach zu vergessen. Er glaubt, dass irgendwann schon ein Wunder geschehen würde, dass irgendwoher eine Lösung kommen wird. Es wird aber kein Wunder

geschehen, vielmehr wird die düstere Prophezeiung des Weltendes näherrücken, wenn wir nicht alle gemeinsam einstehen für eine sofortige Änderung der Lage. Zur positiven Veränderung gibt es aber nur eine einzige Lösung: Die Menschheit muss schrumpfen! Es kann und darf uns nicht gleichgültig sein, was auf der anderen Seite des Erdenrundes Schreckliches geschieht, denn es betrifft jeden einzelnen Menschen unmittelbar.

Wir leben und existieren alle auf demselben Boden,, und wir alle sind darauf angewiesen. Was ist es nur, das den Menschen so blind, taub, stumm und gleichgültig macht? Tägliche Katastrophenmeldungen rühren ihn nicht; er ist zwar kurze Zeit erschüttert, doch das vergeht schnell. Er nimmt die Schauernachrichten gelassen hin und merkt dabei nicht, wie er mehr und mehr degeneriert zur simplen Figur mit Namen Mensch. Claus Jacobi meint in seinem Buch 'Uns bleiben 100 Jahre': "Wie die Bevölkerungs-Explosion vollzog sich die Vergiftung des Planeten jenseits der optischen Wahrnehmungsgrenze des Menschen. Sie kam langsam, jeden Tag ein kleines, unmessbares, unmerkbares Bisschen mehr." Sicher hat er recht damit, denn wenn die Zerstörung des Planeten durch die Überbevölkerung schlagartig geschehen wäre, so hätte sich der Mensch sicherlich geregt, er hätte sich gewehrt, weil es für jeden einzelnen am eigenen Leib spürbar gewesen wäre. Doch durch die erst langsam, dann immer schneller wachsende Menschheit kennt der einzelne nichts anderes als die Einschränkungen und bemerkt sie gar nicht mehr. Trotzdem ist es aber nicht mehr entschuldbar, wenn der einzelne still bleibt und einfach resigniert. Es ist kein

Argument zu sagen: "Ja, was soll ich denn allein gegen die Regierung und gegen die Öffentlichkeit unternehmen", denn der Mensch macht die Öffentlichkeit aus. Jeder einzelne kann etwas tun, und sei es auch nur, dass er in seinem nächsten Umfeld auf den Ursprung allen Übels aufmerksam macht.

Wir haben die Wahl. Entweder unterschreiben wir jetzt unser eigenes Todesurteil und somit das der gesamten Menschheit, oder aber wir führen sofort und radikal Massnahmen ein, die die ständig ansteigende Zahl der Menschheit wirksam eindämmt. Dafür gibt es nur einen einzigen Weg: Wir müssen die meerschweinchenartige Vermehrung der Menschheit stoppen. Wir müssen verhindern, dass Leben gezeugt wird, denn einmal auf der Welt, hat jede Lebensform das Recht, ihre Lebensspanne bis zum natürlichen Ende zu durchlaufen. Massnahmen können also nicht erst ergriffen werden, wenn der Mensch schon da ist, sondern sie müssen so eingesetzt werden, dass keine neuen Menschen nachkommen können für eine Zeitspanne von sieben Jahren, nach einem

bestimmten System. Das aber ist einer der wundesten Punkte überhaupt, denn lieber stellt der Mensch Kinder wie am laufenden Band auf die Welt und versucht erst danach verzweifelt, den allgegenwärtigen Problemen wie Nahrungsmangel, Umweltgiften, Platznot, Arbeitslosigkeit usw.

Herr zu werden, als dass er vernünftig nachdenkt und einsieht, dass mit jedem Menschen mehr auf der Welt die Nöte und Probleme vermehrt und unlösbarer werden, Nur grenzenloser Egoismus kann

eine Familie noch verleiten, viele Kinder zu haben, denn niemand wird behaupten wollen, dass er heutzutage mehreren Kindern ermöglichen kann, was diesen durch festgelegte Gesetze rechtmässig

zusteht. So hat zum Beispiel ein Kind das Recht auf eine gesunde psychische und körperliche Entwicklung. Die Realität spottet aber solch ehrwürdigen Absichten Hohn, denn auf der ganzen Erde gibt es keinen Ort mehr, wo die Natur nicht bereits krankt. Damit sie sich erholen kann, braucht sie Zeit und Platz, und das ist nur realisierbar, wenn der Mensch sich in seiner Zahl vermindert zur naturgesetzmässigen Bevölkerung, die der Planet ohne Probleme zu tragen vermag. Jeder vernünftige Gärtner pflanzt nur gerade so viele Setzlinge in ein Beet, dass diese sich gesund entfalten können. Wären sie zu nahe beeinander, dann würden sie verkümmern und nichts davon wäre brauchbar. Genau so verhält es sich auch im Bezug auf den Menschen. Er kann nur wirklich Mensch sein, wenn er die nötigen Lebensvoraussetzungen besitzt. Das wiederum ist nur möglich, wenn nur

so viele Menschen die Erde bevölkern, wie diese zu tragen vermag. Den Behörden muss es überlassen bleiben, strenge Gesetze zur Durchführung von 7 jährigen Geburtenstopps und die damit verbundene Kontrolle einzuführen, und zwar solange, bis die Erdbevölkerung auf 529 Millionen

Menschen reduziert ist. Wer jetzt aber schreit, es sei doch das Recht jeder einzelnen Familie, selbst darüber zu entscheiden, der bedenke folgendes: Durch einen Geburtenstopp wird ja das

Kinderhaben nicht lebenslänglich verboten, sondern nur für jeweils sieben Jahre. Eine Frau ist etwa 20 Jahre lang im gebärfähigen Alter, also wird sie immer noch Kinder haben können, Der Geburtenstopp ist also kein Verzicht, sondern im Gegenteil ein Gewinn in allen Belangen.

Denn in 7 Jahren kann ein Mensch sehr viel an sich arbeiten, eine gewisse Reife erlangen und sich zusammen mit dem Partner evolutionieren, was wiederum dem Kind zugute kommt. Zudem, und das ist das Wichtigste, kann dann das Kind in eine Welt hineingeboren werden, die heilt, in der Menschen wieder Menschen sein können und all der guten Dinge mehr.


Abtreibung

von Edith Beldi, Schweiz


Wie vielen Menschen hätte es schon geholfen, wenn sie den Mut und die Durchsetzungskraft aufgebracht hätten, gegen alle dummen, falschen muralisch-dogmatischen Vorstellungen anzukämpfen und eine Schwangerschaft zu unterbrechen, also eine Abtreibung vorzunehmen.

In diesem Sinn will ich mich ganz klar zur Abtreibung stellen. Es gibt viele in denen es einfach nur die eine Lösung gibt, nämlich die Ahlrulbung. Vergewaltigung ist das, was mir als erstes in den Sinn kommt. Wer verkraftet eine solche, und wer möchte ein Kind aus einer solchen Verbindung?

Vielleicht ist diese Frau sogar verheiratet; was würde der Ehemann mit einem solchen Kind anfangen?

Ein durch Vergewaltigung gezeugtes Kind hätte es auch sehr, sehr schwer auf der Welt. Nur schon die Frage nach seinem Vater brächte viele Probleme. Hinzu kommt noch ein eventueller psychischer Schaden, den das Kind durch eine solche Zeugung mitbekommt. Wie wichtig der Psychezustand

beider Elternteile bei der Zeugung ist, kann in den Namensbüchern (erschienen im Wassermannzeit-Verlag der F.I.G.U.) ab Seite 13 nachgelesen werden. Es wäre sehr unfair, einem Kind so etwas anzutun, also kommt nur eine Abtreibung in Frage. Hier kann ich die dumme, primitive und unmenschliche Einstellung bestimmter Sekten und Religionen und besonders des Papstes in bezug auf die Ablehnung einer Abtreibung nicht mehr verstehen und so auch kein Verständnis dafür aufbringen. Für die Frau ist das eine unmenschliche, infame Demütigung bis zum Geht-nicht-mehr (wird das nicht von einer religiösen Frau verlangt und erwartet?).

Von einer vergewaltigten Frau wird von Grössenwahnsinnigen psyche- und ehrmissachtend gefordert, dass sie die Frucht einer Vergewaltigung mit Liebe tragen und gebären soll, um diese dann zu lieben wie ihre anderen und von ihr in Liebe und Ehre gezeugten Kinder, Kann eine vergewaltigte Frau aber jemals vergessen, was ihr angetan wurde? Ich denke nicht. Sie kann sicher den physischen Schmerz vergessen, nie aber den psychischen sowie die Erinnerung. Als zweiten Grund möchte ich die Jugend anführen. Eine junge Frau wird schwanger; ihr Freund und sie selbst sind völlig überfordert, denn sie kennen einander erst vier Monate. Beide sind von vernünftiger Natur und sehen nur in der Abtreibung eine Lösung, was man akzeptieren muss, denn nach vier Monaten gibt es noch keine Garantie, dass man sein Leben zusammen verbringt.

Auch kann in vier Monaten keine Bestimmung aufgebaut werden, was sehr wichtig wäre für das junge Menschlein im Mutterleib. Zuerst müssen optimale Verhältnisse geschaffen werden, ehe eine Zeugung vorgenommen wird. Dieses Wissen ist aber in Vergessenheit geraten, trotzdem es für den Menschen von grosser Wichtigkeit ist. Das liegt wahrscheinlich dort verankert, dass die Kirche die Parole herausgab: 'Gehet hin und vermehret euch'. Als dritten Grund möchte ich auf Krankheiten hinweisen. Dank wissenschaftlichem und technischem Wissen ist es heute möglich, schon im Mutterleib festzustellen, ob das neue Menschlein mongoloid ist oder sonst eine andere Krankheit hat. Welch ein Vorteil. Werden für das spätere Leben belastende Krankheiten festgestellt, dann kann also eine Abtreibung vorgenommen werden, was in solchen Fällen für den Menschen nur von Vorteil ist. Jeder Mensch hat das Recht auf einen unversehrten Körper und auf ein unversehrtes Bewusstsein, damit er ein beschwerdefreies Leben führen und in seiner Evolution voranschreiten kann. Wie wir aus diversen Schriften von Billy wissen, ist bei einem Mongoloiden das Bewusstsein gestört, und nicht wie fälschlich angenommen der Geist. Der Geist kann nie gestört sein, nur das Bewusstsein. Also gehen in diesem Fall keine evolutiv wichtigen Impulse in das geistige Bewusstsein hinüber, wodurch dieser Mensch Zeit seines Lebens stagniert.

Die Geistform in einem solchen kranken Körper hätte dann einfach 30-70 Jahre vergeudet. Also wäre auch hier eine Abtreibung die einzige Lösung. Frauen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht gebären können, aber trotzdem schwanger werden, und die zu 90% sterben würden bei einer Geburt - soll man da die Abtreibung verbieten?

Es gibt noch Tausende von Gründen für eine Abtreibung, aber die vorgenannten scheinen mir am wichtigsten. Eine Abtreibung stellt absolut keinen Mord dar. In bestimmten Fällen ist es sogar absolute Notwehr> Wer das sechste Gebot des Dekaloges (erhältlich bei der F.I.G.U., Wassermannzeit-Verlag) kennt, kann dort nachlesen:


1 Du sollst nicht töten in Ausartung'. Die Logik und die Vernunft sind also immer massgebend> Mir ist von verschiedenen Fällen bekannt, da Frauen eine Abtreibung vorgenommen haben. Psychisch ging es ihnen am Anfang gar nicht gut, aber die Vernunft hat immer gesiegt, und alle waren froh, dass sie diese Entscheidung getroffen hatten. Dass es ein schmerzlicher Eingriff ist, sollte allen klar sein. Frauen, die sich aus Vernunftsgründen entscheiden abzutreiben, sind tausendmal verantwortungsvoller als jene, die alles mit sich geschehen lassen, das dürfte wohl auf der Hand liegen.

Aber nein, die Verantwortungsbewussten werden noch fertiggemacht von denjenigen, die absolut keine Verantwortung tragen wollen. Das ist der Welten Lohn. Meine Anerkennung und auch mein Verständnis haben alle jene Frauen, welche aus notwendigen Gründen in Vernunft eine Abtreibung vorgenommen haben oder dies tun. Natürlich darf sich eine Frau nicht einfach bedenkenlos einem Mann sexuell hingeben oder einfach ohne Verhütungsmittel sexuelle Liebe machen und denken, dass sie dann einfach abtreiben könne. Das nämlich wäre schon wieder Mord. Wenn ich 10 Salatsetzlinge setze und nur einen essen kann, dann aber alle restlichen ausreisse und wegwerfe, dann ist das eine Ausartung. Auch Abtreibung in dieser Form ist Ausartung, ja sie kommt dann sogar einem 11 Mord gleich. (Auch ein Salat ist ein Lebewesen, dem Ehrfurcht und Respekt gebührt, wie auch allen Tieren und Menschen.) Vor allem in unseren Breitengraden gibt es genügend Verhütungsmittel, welche die Frauen zu ihrem Schutz anwenden können, Schon in der Antike achteten die Frauen darauf, dass sie

sich vor unerwünschten Schwangerschaften bewahren konnten, In jedem Land wurden diesbezüglich eigene Ideen und Mittel hervorgebracht. So schluckten die Frauen in Japan z.B. Honig, in dem tote Bienen waren. In Nordafrika tranken sie Wasser, mit denen Leichen gewaschen worden waren, oder sie essen den Schaum vom Maul eines Kamels, Der babylonische Talmud gestattete: 'Ein Weib darf einen Becher Wurzelsaft trinken, um unfruchtbar zu werden' usw. Früher war sich die Menschheit mehr bewusst im Bezuge auf das, was unerwünschte Kinder anbelangte. Im römischen Reich z.B. hatten die meisten Frauen nur ein Kind, ein sogenanntes Wunschkind. Dieser Begriff ist seit

der Christianisierung und der Verbreitung des Katholizismus verschwunden, denn plötzlich wurde ein Trend gesetzt, Kinder zu zeugen wie Karnickel, nur aus dem einen Grunde, um einerseits noch mehr katholische Anhänger zu bekommen, und andererseits, um Kämpfer gegen die verhasste Obrigkeit zu haben, besonders während und seit der französischen Revolution. Diese Ideen sind solche von wirklich sehr kurzsichtigen Menschen gewesen und von sehr egoistischem Usprung.

Frauen, die wissend waren in Kräuterkunde, auch wissend in Sachen Kräuter, die eine

Schwangerschaft abzubrechen vermochten, diese wissenden Frauen, meistens Hebammen, wurden durch die Kirche als Hexen verfolgt und verbrannt; also genau die Frauen, die kräuterkundigen Hebammen, die eine Überbevölkerung hätten verhindern können.

Die Kirche sowie die französische Revolution sind die wirklichen Urheber der Überbevölkerung. Die Kirche wollte so zur Weltmacht aufsteigen und die Revolution gegen die Obrigkeit Krieg führen. Sie brauchten Gläubige und Krieger, einerseits um die Kirche zu stärken und andererseits um die Obrigkeit zu stürzen. So wurden unaufhaltsam neue Menschen, Nach-kommen, gezeugt und geboren. So nahm die Macht der Kirche nicht ab, und die Parole 'gehet hin und vermehret euch' wurde auch weiterhin gepredigt und vom Volk unbedacht angenommen. Zu diesen Zeiten wurde Amerika entdeckt, Afrika wurde schon leicht bevölkert von den Weissen, während Andersfarbige als sehr primitiv angesehen und verpönt wurden. Die weissen Eroberer fragten niemanden, wenn sie eine Insel oder einen Kontinent entdeckten und annektierten. Alles Land gehörte automatisch dem Entdecker respektive dessen

Heimatland. Weil auf dem europäischen Kontinent kein Platz mehr war, weil da bereits eine gewisse Überbevölkerung vorherrschte, zog man aus nach allen Herren Ländern: Nach Amerika; dort bekehrten die Weissen die Roten; nach Afrika; dort versklavten die Weissen die Schwarzen; nach  Asien; dort setzten sich die Weissen als Kolonialherren ein. Das normale Leben, das im Einklang mit der Natur lief, wurde durcsh die religiösen Einwanderer einfach zerstört und die andersfarbigen Menschen als minderwertige Kreaturen angesehen und demgemäss behandelt. Ihre Bräuche und Sitten wurden kurzerhand zerstört, und ein Mord mehr oder weniger war den Weissen einerlei.

Heute, da die Überbevölkerung so gross ist und alles immer enger wird, wo wollen da die Eroberer hingehen? Es gibt keine Kontinente mehr zu kapern. Wäre es nicht sinnvoll, einmal aus der Geschichte zu lernen und die Fehler nicht mehr zu begehen! Dass wir der Zeit entgegengehen würden, zu der es nur noch Wunschkinder gibt, das wäre eine schöne, gute Zukunftsaussicht, und zwar nicht nur bei uns Weissen, nein, auch bei den roten, schwarzen und gelben Menschenrassen. Ist es nicht ratsamer, eine Schwangerschaft abzubrechen, als Tausende und Milliarden im Elend zu sehen?

Ist es nicht an der Zeit, dass wir wirkliche Entwicklungshilfe leisten, nämlich Hilfe zur Selbsthilfe? Es wäre langsam angebracht, wieder gutzumachen, was wir Weissen in unserem Grössenwahn kaputtgemacht haben. Da denke ich vor allem an den afrikanischen Kontinent. Die

Menschen dort sind am Verhungern, während der Oberboss der katholischen Kirche dort auf Besuch geht und den Frauen verbietet, die Pille zu nehmen oder die Abtreibung durchzuführen. Verantwortungslos predigt er dazu den uralten Spruch: 'Gehet hin und vermehret euch'. Welch ein Mensch ist das? Einem solchen Menschen müsste man das Reden verbieten und ihn seines Amtes

entheben. Dies entspräche einem reinen Akt der Notwehr. Wo findet sich da bei all diesen

Verbrechenshandlungen noch die vielgepriesene Humanität, von der all die Verantwortlichen behaupten, so viel davon zu besitzen. Wie wir aus der Geschichte wissen, entstehen verheerende Folgen aus einer Überbevölkerung, und dass diese nicht noch weiter entstehen können, wäre es

langsam an der Zeit, die Abtreibung in Vernunft und guter Begründung allüberall auf der Welt offiziell zu gestatten.


Sterbehilfe, Schwangerschaftsabbruch, usw. und Wahrheit

von Christian Frehner,Schweiz


(Ein offener Brief an einen Heilpädagogen)


Sehr geehrter Herr G.


Ich danke ihnen für Ihren Brief vom 7. Oktober, in dem Sie mich bitten, Ihnen meine Ansichten zur pränatalen Diagnostik, zum Schwangerschafts-abbruch und zu Peter Singer mitzuteilen. Ich mache dies gerne, stehe jedoch vor der schwierigen Aufgabe, mich zu entscheiden, wo ich mit meinen Erklärungen beginnen soll. Es ist nämlich so, dass ich die vorgenannten Themen nicht einfach isoliert erklären kann und will, weil es mir ein Anliegen ist, dass Sie oder sonst ein Leser oder Zuhörer sehen kann, dass es sich bei meiner Haltung und Einstellung zur Sache nicht einfach um eine sektiererhafte Spinnerei handelt, sondern dass diese eingebettet sind in ein 'Weltbild', das auf dem fundiert, was ist, und nicht auf dem, was sein soll. (Dies tönt wohl etwas überheblich, nicht wahr ?) Da meine diesbezüglich gewonnenen Erkenntnisse über mehrere Jahre durch Lesen, Sprechen, Zuhören und Denken Gestalt angenommen haben (es ist also nicht alles auf meinem eigenen 'Mist' gewachsen), müsste meine Darstellung eigentlich einen längeren Umfang annehmen. Dazu habe ich jedoch bis auf weiteres keine Zeit, weshalb meine Ausführungen in diesem Brief vieles auslassen, was zum völligen Verständnis meiner Erklärungen notwendig wäre. Zwangsläufig werden daher der Begriff 'usw.' sowie Bemerkungen in Klammern in diesem Brief öfters vorkommen.

Die brisanten Themen Schwangerschaftsabbruch,

pränatale Diagnostik usw. können eben nicht einfach nur für sich selber betrachtet werden, sondern müssen unbedingt in den weiten Zusammenhang des gesamten Lebens usw. eingebettet sein, müssen als Teil eines Ganzen gesehen werden. Bevor ich beginne, muss ich noch zwei oder drei

wichtige Vorbemerkungen zum Thema 'Wahrheit' anbringen:


1. Dass es Wahrheit an sich gibt und

dass Wahrheit aber auch relativ ist (je nach Bewusstsein des Menschen erkennt dieser einen verschieden grossen Teil einer Wahrheit), das ist, trotz anderslautender Meinung vieler Menschen, eine Tatsache, also eine Wahrheit. Leider wird der Begriff Wahrheit häufig vorschnell und gedankenlos missbraucht, so vielfach dann, wenn es um den Bereich des Religiösen geht, so z.B.von der "Wahrheit des Glaubens' gesprochen wird, was ja höchst paradox ist, also widersinnig in sich selbst. (Im Gegensatz zu Wissen handelt es sich beim Glauben um etwas allzeitig Unbeweisbares; und

im Gegensatz zu einer Annahme, bei der man sich bewusst ist dass das Angenommene auch falsch sein könnte, wird beim Glauben etwas als wahr gedacht, das nicht wahr ist, sondern nur Illusion,

Halluzination oder Wahn. Glauben bedeutet auch, dass man es aufgegeben hat, in einem

bestimmten Bereich weiterzudenken und nach weiterer Erkenntnis zu streben, so z.B. beim Begriff Gott. Bildlich gesprochen ist Glaube also so etwas wie ein "selbstgewähltes Gefängnis'.) Andererseits

wird behauptet, dass es halt viele Wahrheiten gebe, und dass eigentlich alle Religionen wahr seien (wie die verschiedenen Seiten einer Münze) - dass es so etwas wie die Wahrheit allein eigentlich gar nicht gebe. Nun, diese Ansicht ist selbstverständlich falsch, denn es gibt in vielem eine Wahrheit,

bzw, vieles ist wahr. Das Problem ist eben, dass diese Wahrheit leider sehr häufig nicht erkannt wird. So ist es zum Beispiel eine Wahrheit oder wahre Aussage, dass unsere Erde eine Kugelform hat (bzw.

fast hat, wegen der Abplattung an den Polen), dass sie also nicht flach ist (wie offenbar in England?) noch immer einige Unverbesserliche glauben). - Eine andere Wahrheit ist, dass unser Universum nur auf eine Art, nicht auf mehrere verschiedene Arten, entstanden sein kann, und zwar vor einer ganz bestimmten Zeit. Auch wenn diesbezüglich sehr diverse Behauptungen vorherrschen, ist es so, dass entweder eine Behauptung richtig ist und alle andern falsch, oder dass alle falsch sind, weil die richtige 'Version' noch nicht entdeckt wurde, Auch wenn Milliarden Menschen etwas behaupten oder glauben, dann heisst das nicht zwangsläufig, dass das Behauptete wahr ist. Auch Milliarden können irren! Die feste Überzeugung (Glaube) vieler, dass der Vater von Jesus Christus, der sich gemäss der Bibel ja allerhand Fehler und 'Schnitzer' erlaubt hat (um es einmal moderat auszudrücken), wirklich fähig war, das Universum mit seiner ganzen majestätischen Ordnung und grossartigen Gesetzmässigkeiten zu erschaffen, das ist entweder wahr, oder dann nicht wahr.


2. Es gibt eine geistige Wahrheit bzw. geistige Wahrheiten, was jedoch wegen der "Feinstofflichkeit' des Geistbereiches mit unseren materiellen Analysationsgeräten nicht bewiesen werden kann. Eine geistige Wahrheit kann nur mit Verstand, Vernunft und Logik usw. erkannt werden und durch ein sich nach innen Versenken oder Wenden. So ist also beispielsweise das Wissen darum, dass etwas (und was?) hinter der materiellen, grobstofflichen Welt verborgen ist (ja sein muss!) und auf sie

einwirkt, ein geistiges Wissen. Wahrheit gewinnen bedeutet, pausenlos und stetig zu denken, zu prüfen und zu vergleichen, bedeutet zu forschen, Fehler zu machen und daraus zu lernen.


3. Wissen ist die Vorstufe zur Weisheit. Weisheit ist das Ergebnis abgeklärter Ausgeglichenheit in logischem Wissen und dessen Erfahrung als absolute Bestimmtheit; mit andern Worten: Ich weiss erst dann, was Velofahren ist, wenn ich velofahren kann - wenn ich es gelernt habe. (Oh je, wenn das so weitergeht, dann komme ich nie zu einem Schluss.) Weiter: Hinter allen materiellen Manifestationen, die wir mit unseren materiellen Sinnen erfassen können (bzw. nicht erfassen können), liegt ein geistiger Bereich verborgen, der das gesamte materielle Universum mit der notwendigen Lebenskraft beliefert und belebt. Diese geistige Kraft ermöglicht es beispielsweise, dass aus einem Samen eine Pflanze wächst. Zudem ist es so, dass eine Unzahl von Gesetzmässigkeiten im Verborgenen wirken und dafür sorgen, dass sich die Erde beispielsweise nicht alle paar Tage in eine andere Richtung dreht, usw. Ja, beim neutralen Betrachten der Natur und des Weltalls kommt man nicht um die Erkenntnis herum, dass da im Hintergrund eine wunderbare Ordnung herrscht, und dass alles wie eine Maschine ineinander verzahnt ist, wie ein riesiges Uhrwerk, wo jedes Teilchen ein Teil einer übergeordneten Einheit ist. (Und nebenbei kommt man zwangsläufig auch zur Einsicht, dass es unmöglich ist, dass nur auf der Erde Leben existieren soll!) Diese geistige Kraft, nennen wir sie

Schöpfung - für uns Erdenwürmer ein unimessbares Geheimnis - hat aus sich heraus das Universum

kreiert, d.h. die Gesetzmässigkeiten, die die Entwicklung allen Lebens usw. bis heute und darüber hinaus ermöglichten und ermöglichen werden. So entwickelten sich im Laufe von Jahrbillionen Galaxien, Sterne, Planeten, usw., gefolgt von erstem primitiven pflanzlichnm Leben, danach von der Fauna, und zuletzt vom Menschen - alles wohlgefügt und nichts dem Zufall überlassen; eine stetige Folge von Ursache und Wirkung. Selbstverständlich war der Mensch nicht eines Tages in seiner jetzigen Form plötzlich da, sondern er hat eine lange Entwicklung hinter sich und eine ganz spezielle

Aufgabe vor sich. Im Gegensatz zum pflanzlichen und tierischen Leben hat die Schöpfung, der universelle Geist, in den Menschen ein winziges Teilstück ihrer selbst gelegt, die sogenannte Geistform, Diese ermöglicht es dem Menschen, bewusst zu lernen, eine Vernunft zu entwickeln und sich bewusst zu werden über den Sinn des Lebens und die Art und Beschaffenheit der Welt usw. Usf.

Diese Geistform ist unsterblich, wie alles Geistige, und ihr Ziel ist es, sich über Milliarden von Jahren in menschlichen Körpern stetig weiterzubilden, in sich Wissen und Weisheit zu speichern, um

dereinst in ferner Zukunft wieder in die Schöpfung einzugehen, dadurch diese selbst

weiterevolutionierend, denn gleich wie der Mensch im Kleinen hat auch die Schöpfung im Grossen ständig zu lernen — ein Prozess, der nie mehr aufhören wird. Ja, und was sehr wichtig ist: Die Schöpfung 'pfuscht' oder 'mischt' sich nirgends hinein: auch straft oder belohnt sie niemanden. Nein, sie verhält sich absolut neutral und hat einfach Gesetze und Gebote aufgestellt, deren Befolgung für den Menschen in Vernunft erkennbar richtig ist, wie dies auch für alle anderen Lebensformen impulstriebmässig zutrifft; und je nachdem, ob der Mensch diese Gesetze und Gebote, eine Art 'Leitplanken', beachtet oder nicht beachtet, demgemäss gestaltet er sich auch sein Leben.

Das heisst auch, dass jeder Mensch für sein Denken und Handeln selbst verantwortlich ist. Diese schöpferischen Gesetze und Gebote sind übrigens in der Natur und im Kosmos erkennbar. Um nun aber endlich auf das Thema zu kommen: Ein schöpferisches Gebot besagt, dass jede Lebensform ein Geburtsrecht hat auf Unversehrtheit an Körper, Psyche und Bewusstsein (der Geist bzw. die Geistform als Teil des rein geistigen Bereichs der Schöpfung kann ja weder je geschädigt werden noch erkranken, sondern höchstens während einer Anzahl Leben stagnieren). Es gibt also keine Weisung, keine Vorschrift und keinen Zwang der Schöpfung, dass ein Mensch krank oder verkrüppelt zur Welt kommen müsse, aus Rache für vergangene Taten (wegen 'bösem Karma', usw.) oder was weiss ich was.

Nein, jeder Mensch (und jedes Lebewesen) soll einen fairen Start ins Leben haben, mit intakten Chancen auf ein gutes und gedeihliches Leben. Im Gegensatz zur ungestörten Tierwelt, wo Missgeburten etc. entweder getötet oder verlassen werden usw., dies zum Schutze der Art (übrigens, zumindest bis vor kurzem, auch bei menschlichen Gesellschaften und Zivilisationen zum Zwecke der Verhinderung

einer Überbevölkerung), ist es beim heutigen 'zivilisierten' Menschen so, dass er einerseits natürlich dem Tode geweihtes Leben zum Überleben zwingt, und andererseits so, dass er mit einer falschen Denk- und Lebensweise und der gesamten Umweltverschmutzung usw. ungeborenes (und geborenes selbstverständlich auch) Leben schädigt. In seinem Unwissen und Wahn und in krassem

Egoismus verdammt der Erdenmensch solcherart geschädigte neugeborene Menschen zu einem Dahinsiechen oder zumindest zu einem Leben in Bevormundung und lebenslanger Abhängigkeit. Anstatt sich von wirklicher Verantwortung und wahrlichen Mitgefühl leiten zu lassen, was heisst,

dem Menschen ein solches Leben zu ersparen und ihm einen neuen Start in einem andern, unversehrten Körper zu gewähren, wird der behinderte Mensch zu einem Leben in geistiger Stagnation gezwungen, also zu einem nutz- und sinnlosen Leben. Ich weiss, dass viele Menschen sagen, Krankheit sei nötig, und behinderte Menschen seien wichtig, damit man nicht zu übermütig werde oder Mitleid und Mitgefühl erarbeiten könne. (Aber: Krank werden oder verunfallen - oder sich selber krank machen — dafür hat der Mensch während seinem Erdenleben doch wirklich noch genügend Gelegenheit! Er macht ja auch regen Gebrauch davon !) Welch eine ungeheure Frechheit und Vermessenheit spricht aus solchem Denken. Wer von solchen Schwachsinn 'verzapfenden' Menschen möchte selber als Mongoloider, als Bluter, als cerebral Gelähmter oder als Mensch ohne

Grosshirn geboren werden? Ich denke, kein normaler Mensch würde sich dies selber wünschen, nicht einmal ein Masochist. Und genau diesen Punkt vermisse ich jeweils in den Diskussionen mit Eltern bzw. Betreuungspersonal usw. Es wird jeweils nur davon gesprochen, wie viel man von den

behinderten Menschen lernen kann, man geht also nur von sich selber aus. Ich kenne viele 'geistig behinderte' Menschen (ich lebe mit solchen Menschen seit 10 Jahren unter einem Dach!), und ich kenne keinen, der sagt, ich bin gerne behindert ! Und wenn ein 'nur' rein körperlich behinderter Mensch sagt, er sei lieber behindert als nicht, so z.B., er oder sie 'leide' gerne an der Glasknochenkrankheit, dann nehme ich dies jenem Menschen nicht ab. Ein weiteres schöpferisches Gesetz besagt, dass kein Mensch nach seiner Geburt getötet werden darf, ausser in Notwehr.

Somit ist jede aktive Handlung zur Tötung eines Menschen, einer Person, glatter Mord, sei dies durch Todesstrafe, durch Krieg, durch Überfahren in angetrunkenem Zustand, durch Vergiftung, durch aktive Euthanasie/Sterbehilfe, usw. — und auch durch Selbstmord! Demzufolge ist es so, dass alle jene behinderten Mitmenschen, die heute auf der Erde leben, ein Recht darauf haben, am Leben zu bleiben. Kein Mensch hat das Recht dazu, diesen Menschen einen Vorwurf zu machen, dass sie am

Leben sind. Es ist eine 'verdammte' Schweinerei und ein Zeichen von äusserster

bewusstseinsmässiger Armut, wenn jemand einem behinderten Mitmenschen einen Vorwurf macht, dass dieser am Leben ist, resp. dass man ihn besser bei der Geburt getötet hätte, usw. Auch ich habe

Freude an 'meinen Heimbewohnern', besonders den 'drolligen' Mongoloiden (wer nicht?!), und habe durch sie viel gelernt, habe mit ihnen ab und zu Ärger und noch mehr Lustiges erlebt. Mit ihnen tauschen möchte ich jedoch auf keinen Fall. Aber sie sind nun einmal da, und es ist die Pflicht der

Gesellschaft, sich um sie zu kümmern, ihnen ein menschenwürdiges Dasein zu bieten, und sie, wenn es Zeit ist zum Gehen, gehen zu lassen.

Es ist allein die Notwehr, wie oben erwähnt, welche für den Menschen Grund sein darf, einen andern Menschen zu töten, und zwar nur dann, wenn alle andern Möglichkeiten ausgeschöpft wurden. (Dabei gilt diese Notwehr nicht nur zwischen zwei Menschen, sonderrn auch gegenüber ganzen Völkern, wie z.B. gegenüber Nazideutschland mit dem Holocaust, oder dem regime eines Saddam Hussein, usw.) Das eigenhändige Töten eines Neugeborenen, aber auch eines todkranken Erwachsenen, seien diese noch so schwer behindert oder noch so lebensüberdrüssig, ist jedoch sicherlich kein Fall von Notwehr. (In der Diskussion und Frage, ob das Sterbenlassen eines behinderten Kindes oder dessen Tötung in moralischer Hinsicht dasselbe sei, dass also kein plausibler Unterschied zu finden sei, ist es die fehlende Notwehrsituation, die es einem Menschen verbietet, das Neugeborene oder den Sterbenden zu töten.) Kein Mensch darf sich als Richter aufspielen und einen Menschen töten lassen oder selber töten, eben ausser im genannten Fall einer Notwehr. Was jedoch erlaubt ist, ja sogar Pflicht ist für jeden Menschen, ist, der Natur dort ihren Lauf zu gewähren, wo eine Hilfe (bzw. genauer gesagt, eine Unhilfe) Leiden und Schmerz nur verlängert, oder wo für das Neugeborene zum vornherein kein gesundes (im umfassenden Sinne) Leben erwartet werden kann. In solchen 'Fällen' ist auf alle lebensverlängernden Massnahmen zu verzichten. Wie erwähnt wird der menschliche Körper durch ein evolutionsfähiges, also entwicklungs- und lernfähiges Teilstück der Schöpfung begeistet, welches sich von Leben zu Leben langsam aber sicher immer weiter entwickelt, immer mehr Wissen aufnimmt (nur logisches Wissen und Weisheit), bis zu jenem Zeitpunkt in ferner Zukunft, wo ein materieller Körper nicht mehr notwendig sein wird und der Lernprozess nur noch im Geistbereich weitergeführt wird.

(Die Geistform ist an jenen Planeten gebunden, auf dem der Mensch stirbt. Das sogenannte 'Jenseits' ist eine Sphäre, die räumlich und zeitlich der unsrigen entspricht, jedoch einfach feiner dimensioniert ist. Im Jenseits wertet die Geistform die Erfahrungen des soeben vergangenen Lebens aus, um nach Abschluss dieses Prozesses dann wiedergeboren zu werden. Der neue Erdenmensch beginnt also sein Leben exakt mit jenem Wissensstand, mit dem er das letzte Mal auf der Erde gestorben ist.) Wann zieht diese Geistform nun in einen menschlichen Körper ein? Dies geschieht ca. am 21. Tag nach der Zeugung, jenem Zeitpunkt, wo sich im Embryo das Stammhirn zu bilden beginnt. Ab diesem Zeitpunkt beginnt im Embryo ein Bewusstsein zu wirken, und es kann davon gesprochen werden, dass dies ein Mensch ist. Somit ist das Ziel erkennbar: Sofern innerhalb dieser 21 Tage im sich rein naturtriebmässig entwickelnden keimenden Leben eine Schädigung festgestellt wird, kann und soll dieser wachsende Keimling entfernt und also eine Schwangerschaft abgebrochen werden. Nun ist es jedoch so, dass die Wissenschaft auf der Erde noch nicht so weit ist, dass für diesen Zeitpunkt Schwangerschafts-tests bestehen (dies sollte aber unbedingt angestrebt werden). Deshalb muss der zeitliche Rahmen, während dem eine Abtreibung vorgenommen werden kann bzw. darf, vorläufig noch bis weit in die Schwangerschaft hinein ausgedehnt werden. Zur Erkennung solcher Schädigungen ist es deshalb logischerweise sehr zu begrüssen, dass eine pränatale Diagnostik und, parallel dazu, eine Genforschung betrieben und gefördert wird. Wenn ich sage, dass die Genforschung gefördert werden soll, dann versteht es sich von selbst, dass dies immer nur zum Wohle des Menschen und aller Lebewesen geschehen darf. Das Klonen von Menschen fällt sicherlich nicht in diese Kategorie.

Welches sind nun berechtigte Gründe für eine Abtreibung?


- In erster Linie alle körperlichen Schädigungen, so   des Gehirns, fehlende Gliedmassen,   Chromosomenschädigungen (Trisomie...)

- dann aber auch Vergewaltigung

- Unfähigkeit der Eltern bzw. der Mutter, das Kind zu   erziehen (wegen Minderjährigkeit, Drogen- und   anderer Sucht, 'geistiger Behinderung', usw.),

- eine durch die Geburt des Kindes drohende   gesundheitliche (inkl. psychische und soziale)   Gefährdung und Schädigung der Mutter


- ansteckende Infektionskrankheiten der Mutter

  (oder des Vaters bei der Zeugung),


- Kriminalität der Eltern,

- Erbkrankheiten, usw.


Nicht abgetrieben werden darf jedoch, wenn die Eltern statt eines Mädchens einen Je igen möchten (oder umgekehrt), oder aus anderen rein egoistischen Gründen, wenn z.B. nachweisbar erziehungsfähige Eltern eine Ferienreise geplant haben und auf diese wegen einer Schwangerschaft verzichten müssten; durch Vergessen der Pille oder Leichtsinn im Umgang mit Verhütungsmitteln, usw.

In einem solchen Fall ist eine Abtreibung Mord. Dasselbe ist der Fall ab jenem Zeitpunkt, wo die Wissenschaft Methoden entwickelt hat, wo Schädigungen des Embryos innerhalb der ersten 21 Tage nach der Zeugung festgestellt werden können. (Selbstverständlich ist es auch dann noch immer erlaubt, später als nach 21 Tagen eine Abtreibung vorzunehmen, wenn eine Schädigung erst danach erfolgt bzw. festgestellt wird.)

In diesem Zusammenhang ist vielleicht noch die Frage zu beantworten: Was geschieht mit einem Fötus, wenn dieser nach der Abtreibung noch lebt? Da man ihn nicht wie zu frühen Zeiten (Römer und Griechen) einfach im Wald (Wildnis) aussetzen kann, soll man 'das Menschlein' in einem separaten Raum allein (oder auch im Beisein eines andern Menschen) unbehandelt sterben lassen, also weder Wasser noch Nahrung zufügen, dies einerseits mit dem schmerzenden Bewusstsein, dass dieser Mensch nun wieder 'gehen' muss, aber auch dessen gewiss, dass er ja mit absoluter Sicherheit wieder irgendwo auf der Erde "erscheinen' wird, dann aber mit einem gesunden 'Werkzeug' (Körper) ausgestattet.

Sehr wichtig wäre natürlich auch noch, dass sich der Erdenmensch von seiner Überheblichkeit befreit, endlich einmal vom hohen Ross heruntersteigt und Selbstzucht übt, was unter anderem heisst, dass er seine Reproduktionskraft im Zügel hat und wirklich nur dann Nachwuchs zeugt, wenn die Umstände und das Lebensumfeld stimmen. Schwangerschaftsverhütung ist die vernünftige Methode, und nicht Abtreibung. Bereits zum voraus zum Dahinsiechen und Verhungern verurteiltes menschliches Leben darf erst gar nicht mehr gezeugt werden, wenn man für sich in Anspruch nimmt, wahrer und wirklicher Mensch zu sein, und nicht einfach ein karnickelhaftes Wesen.

Früher oder später wird jeder Mensch, der wirklich vernünftig und also human denkt, einsehen, dass die 'Abtreibung' von geschädigten Embryos und Feten im wahren und tiefen Interesse des betroffenen 'ungeborenen Lebens' selber liegt, und dass nur eine solche Handlung von wahrlichem Mitgefühl zeugt.

Somit ist nun also auch klar, dass ich mit Peter Singer und Helga Kuhse nicht einig gehen kann, wenn diese in ihrem Buch "Muss dieses Kind am Leben bleiben?" für aktive Euthanasie plädieren. Es ist zugegebener-massen sehr interessant geschrieben. Man ist gezwungen (sofern man dies zulässt), sich über viele Aspekte der Ethik Gedanken zu machen und enthält ganz neue Denkanstösse. Was den beiden jedoch zum Vorwurf gemacht werden muss, bzw. was das Beweisgebäude zum Stolpern bringt, ist die Losgelöstheit des Ethik-Verständnisses von der Realität. Mit andern Worten, das Ganze

schwebt wie in einem luftleeren Raum, weil alles auf einem rein materiellen Verständnis der Wirklichkeit aufgebaut ist und der ganze geistige Bereich total ausgelassen wird (wohl weil dieser nicht als wissenschaftlich bewiesen anerkannt wird). Die scheinbare Logik entpuppt sich als Scheinlogik, wie dies beispielsweise leider auch beim Christentum der Fall ist, welches sein ganzes Lehrgebäude auf einem Buch aufbaut, das wohl Wahrheiten enthält, jedoch nur in einer kleinen Dosis. Aber dies ist wiederum ein anderes Kapitel.

So, jetzt ist es Zeit, Schluss zu machen. Ich hoffe, dass ich Sie nicht zu sehr gelangweilt habe, Betreffend Ihrem Hinweis bezüglich Verwendung meiner Zeilen: Eine Zitierung bzw. e inen Abdruck dieses Briefes in einem von Ihnen geschriebenen Buch in Teilform müsste ich ablehnen, zumindest dann, wenn mein Name nmerscheinen sollte, dies einerseits wegen Entstehung von Missverständnissen (trotz aller Anstrengungen würden/werden mich viele Menschen missverstehen, leider!) und andererseits deshalb, weil ich denke, dass dieser Brief eigentlich auch so noch zu kurz ist bzw. dass er vieles andere Wichtige offenlässt. Ich bin allerdings gerne bereit, Ihre allfälligen Fragen zu beantworten.

So wünsche ich Ihnen denn noch einen guten Spätherbst und verbleibe mit freundlichen Grüssen


Christian Frehner



Överbefolkning 4


Ytterligare ett ord angående överbe­folkningen


F.I.G.U. Freie Interessengemeinschaft

Semjase-Silver-Star-Center CH-8495 Hinterschmidrüti Schweiz/Switzerland


Vad säger andra angående ämnet överbefolkning?

av Elisabeth Moosbrugger, Tyskland


Innan Billy 1953 offentligt hade tagit upp kam­pen mot överbe­folk­ningen, den som sedan fortsatt genom F.I.G.U., fanns det kloka och visa huvuden i denna värld som eftertryckligt och otvetydigt hade var­nat för detta största li­dande genom alla tider. Tre av dessa vida för­ut­seende människor, skall ställföreträ­dande komma till orda för alla dem, som uppbringat det orubb­liga modet och den nöd­vändiga kraf­ten och inte genom dar­rande ångest och en­barmlig feghet, slingrat sig undan yttrandet om sanningen.

Den engelske teologen, historikern och lant­bruksveten­skaparen Tho­mas Robert Malthus (17.2. 1766 till 23.12. 1834) visade re­dan år 1798 på detta kommande prob­lem. Sålunda kan man läsa om ho­nom: "Un­der det att han skötte ett pastorat, syss­lade han med be­folk­ningsteo­re­tiska frågor, med anledning av det växande eländet genom den insatta industria­liseringen och offentliggjorde 1798 stan­dard­ver­ket, 'ett försök över befolkning­slagen och dess påver­kan på kom­mande förbätt­ringar i sam­hället'. I sin berömda essä har han se­dan dess of­fentliggjort en bekant doktrin i sitt namn, nämli­gen att be­folk­ningstillväxten följer en geometrisk lag, och livs­me­delstillväxten emellertid en aritmetisk; att dessa om­ständig­heter all­tid gestal­tar mer hopp­lösa levnadsförhål­lan­den för de fattiga; att livs­medlet slutligen inte kommer att räcka i fort­sättningen, för så­vida inte hungersnöd el­ler krig förminskar jordens befolkning; att avråda för tidiga och obe­tänkta äktenskap och att män­niskor skulle be­möda sig om en själv­kon­troll av dess förökning."




Den engelska författaren Aldus Leonard Huxley (26.7. 1894 till 22.11. 1963) varnade för den blinda tron på utvecklingen före första hälften av 20:e århundradet. Han oroade sig djupt för den brant stigande befolk­ningen på vår planet. Under år 1954 gjorde han då följande faststäl­lande: "Olöst gör detta problem alla andra problem olösbara."

Han insåg även, att i platsbristen i vårt livsrum genom vårt överan­tal, ligger de största av alla faror för människornas frihet. "När ett allt större antal människor I framtiden sliter åt sig av den allt knappare vardande naturrikedomen, ler lyckan mot diktatorerna. De svänger sig då likt fräl­sare, när ropen efter en alltmer trängande vardande lösning blir allt högre och därmed också efter den mäktige mannen. En mänsklighet I nöd blir ett lätt byte för en hänsynslös vålds­härs­kare."



Som den tredje i ledet, skulle jag vilja låta astrofysikern profes­sor Heinz Haber (15.5. 1913 till 13.2. 1990) komma till tals. Un­der år 1973 skrev han följande nämnda avsnitt i sin bok, 'Vår blå planet - jordens utvecklingshistoria' Han lämnade till och med konststycket färdigt, att be­räkna drägligt och

natur­givet befolkningsantal för jor­den, varmed är bevi­sat, att inte bara Billy och "Freie

Interes­sengemeinschaft" talar om runt 500 miljoner människor. Så kan man läsa föl­jande: Det är fak­tiskt så, att mänsklighetens mest an­gelägna problem i framtiden kretsar runt vår planets över­be­folkning som i ett gra­vitationscent­rum. …


Med jäm­viktens omstört­ning av sin egen befolkning hotar människan nu också att vräka omkull hela planetens jämvikt. Bara stör­sta och ome­delbara ansträngningar kan hjälpa oss där vi sitter på en mänsk­lig tids­bomb, som ohejdbart tickar fram mot en snart förestå­ende ex­plo­sion. …


Problemet, som stirrar oss i ansiktet idag i slutet av det andra årtu­sendet enligt vår tide­räkning, är vida större än den största krisen som mänskligheten någonsin har upplevt se­dan sitt ur­sprung. Alla andra historiska tilldra­gelser förbleknar inför detta problem till histo­riska be­tydelselösheter. Människornas befolk­ningsantal på planeten jorden har hamnat utanför ramarna för naturkrafternas jämvikt. Och det – som vi hade klargjort för oss innan – betyder i verklig mening en ka­tastrof. ...


hur många människor får det egentligen överhuvud­taget fin­nas på jorden. Detta antal är avhängigt av vår planets storlek, av sole­ner­gien, som den ständigt träffas av och våra växters förmåga att biolo­giskt gagna denna solenergi.


En enkel räkning visar dessutom, att vår blåa planets naturliga tole­ransgräns av samtidigt levande människor utgör ett antal av om­kring 600 miljoner. ...

För närvarande ser vi, att vi kunde överskrida vår naturligt ur­skiljda gräns på 500 miljoner bara därför att vi har tagit ytterli­gare energier i anspråk. Till en övervägande procentsats ut­vin­ner vi dessa ener­gier ur förbränningen av fossila bränslen: Kol, olja, jordgas.

Det besvärliga problemet med nedsmuts­ningen av miljön blir ofta uteslutande tillskrivet vårt moderna industrisam­hälles missförhål­lande och det kapitalistiska systemets vin­ningslyst­nad.


Vid närmare granskning ser man att det är fullständigt fel­aktigt. När allt kommer omkring, härleds alla dessa problem till­baka till trycket från den stän­digt växande befolk­ningen, som gör sig precis lika kännbart i de väst­liga länderna som i de soci­alistiska län­derna och den tredje värl­dens nationer. ...

Nu för tiden, då var och en vet, att det redan finns alldeles för mycket besättningsmedlem­mar på vårt rymdskepp jor­den, måste vi lära oss att se våra urgamla föreställningar och ned­ärvda traditioner angå­ende den mänskliga förökningen med helt nya ögon. …

Det har undgått de flesta av oss under årtion­dena tills mitten av detta århundrade, med vil­ken hastighet jorde­befolkningens vå­gor bör­jade att torna upp sig, – precis så, som med en stor våg i Stilla havet, att – inom kort måste något helt utslagsgivande in­träffa. …

Redan tidigare hade vi pekat på detta, att det är svårare att ur­skilja orsak och verkan med dagens allt mer överhängande su­perutveck­lingsproblem. Det är också or­saken till, varför man för de olika miss­förhållandena i det dag­liga tillståndet på vår blåa planet, bara med mycket stor möda kan skala bort det skyldiga elementet. Till detta kommer dessutom två psykologiska ele­ment, vilka alltså för­svårar kännedomen i våra problem mycket. Långsamt vänder sig dessa till allt sämre omständigheter som inte kommer oss tillrätta i medvetan­det, då de från dag till dag bara växer upp till under med­vetandets tröskel(. Så 'vänjer' vi oss från dag till dag vid den sti­gande stanken i våra storstäder och vid den från dag till dag sti­gande bullerbe­last­ningen. …


Varje insikt i att en befolkningstillväxt trots största an­sträng­ningar måste leda till en var­aktig ytterligare utarmning, tycks dessutom många gånger saknas hos mänskligheten. …

För några år sedan gjorde en rad ledande ekologer och nä­ringsve­tenskapare förslaget, att man inte skulle hjälpa till vid hungersnöder av denna sort i Indien. Det låter så brutalt och otroligt ohumant, att man för den skull bara kan bli upprörd. I verkligheten har dessa ex­perter gjort sina förslag i andan av den kristliga kärleken till nästan, vars lidande man lindrat, när man saknat denna kristliga kärlek till män­niskornas antal. Hjäl­per man nämligen In­dien i en hungersnöd, så ger man befolk­ningen i denna osjälvständiga kontinent den möj­lighe­ten att överleva och fortsätta med sin genom­snittliga befolk­ningstillväxt av ungefär en miljon människor per månad.

Vi måste tygla vår hejdlösa fruktbarhet, stanna upp vår förstö­rande förökning och beslutsamt gå tillbaka i utveck­lingen av vårt antal. …


Om vi alltså eftersträvar en världsomfattande födelsekon­troll, så har vi att göra med enorma hinder som är djupt förankrade i vår biologi, i vår psykologi och i vår djupt ro­tade tradition. Många eftertänk­samma människor som har ägnat sig åt detta problem är mycket pessi­mis­tiska. De säger, att det ser överhuvudtaget inte så ut, som om dessa enorma hinder kan bli undertryckta under de när­maste 20 eller 30 åren. Ja, själva den här tiden ser ut att vara lång. Det är or­saken till, varför det syns ound­vikligt med en befolkningsmängd på åtta, tio eller kanske rent av tolv miljarder under det första årtiondet av nästa se­kel. Pessimis­terna bland oss har alla stora argument på sin sida. …



Förhoppningarna hos våra optimister grundar sig däremot på det, att vi som mänsklighet be­griper orsakerna för vår belägen­het. Där­för är det viktigt att var och en förstår naturlagarna, som vår planet och vi själva är inbäddade i. Enbart då kan vi handla förnuftigt. …

Det visar sig nämligen, att vi med vårt görande och låtande re­dan idag  bär ett avsevärt an­svar för vår släkts öde också i nästa årtu­sende.



Ytterligare ett ord angående överbefolkningen

av Barbara Harnisch, Schweiz


Överbefolkningen är ett tema som inte bara angår den tredje värl­dens länder och regering­ar, utan också den västliga så kallade rika världen, liksom varje enskild män­niska. Egent­ligen är det redan för länge sedan inte mer för­ståeligt, varför jordens människa inte vill be­gripa, att alla problem och samtliga lidan­den i denna värld enbart be­ror på, att det helt enkelt finns för många människor. Vi trampar var­andra på tårna, går varandra på nerverna och utvecklar oss lång­samt men säkert till funge­rande anpas­sade varelser. Men där­med glöm­mer vi allt oftare bort, hur det är att vara en verklig männi­ska. Hos oss i den västliga världen är kanske följderna av överbe­folk­ningen ännu inte så drastiska som för de hungrande i den tredje värl­den, men också här kan man skönja de första katastro­ferna, som den hela översvämmande människomas­san för med sig. De ar­bets­lösas antal ökar snabbt, därigenom ökar också automatiskt antalet kriminella, för den som inget har, den tar, så lyder den allmänt ve­dertagna regeln. Att detta leder till grymma människoslakter och för­fär­liga krig, det be­visar de dagliga hemska ny­heterna. I synnerhet hos oss i Schweiz, i ett pyttelitet land, rent av för­svin­nande litet på jordklotet, in­billar vi oss att vi kan vara säkra och väl­be­skyd­dade, för allt är ju så välordnat och staten har allt i ett stadigt grepp. Nu vill jag förvisso inte kritisera statsväsen­det i Schweiz, för utan tvi­vel är det ett land med de bästa an­sedda la­garna, ty annars skulle det inte sedan länge gå så bra för oss. Men just därför för­hål­ler vi oss också alltför sorglöst gentemot problemen all­deles i vår närhet, precis så, som om överbe­folkningen med allt sitt lidande och plane­tens för­störelse skulle göra halt vid landets gränser. Först förnimmer den ene efter den andre lång­samt men säkert hos sig själv, att det även hos oss inte alltid kom­mer att fort­sätta så. Många har inte längre något arbete eller tjänar för lite för att dess­utom kunna försörja, uppe­hålla och utveckla sig och sin familj. Men allt­jämt känner sig den enskilde inte träffad, för så länge det bara gäller grannen, kan ju denna världs lidanden vara oss likgiltigt.




Det är otroligt, att den en gång så underbara blåa plane­ten nära nog blev fullständigt för­störd av levande väsen, som vore kal­lade till det högre och fullkomning. Var natu­ren tidigare en re­kreation för männi­skorna på alla sätt, så måste den nu skydda sig och framför allt för de uppväx­ande generationerna. Redan nu existe­rar inte längre hela ar­ter av floran och faunan; solens ljus, som skulle be­vara livet, har blivit till en dödlig strålning, därför att ozon-skydds­höljet omkring pla­neten blev förstört av männi­skorna. Vattendragen är så till den grad ned­smutsade, att badandet i dem har blivit till en modtest, ty mången sti­ger upp med olika för­giftningar ur det förment uppfris­kande vattnet. Na­turkatastroferna som vulkanutbrott, jord­bäv­ningar, översväm­ningar, torka osv. gör resten.



Listan med fa­rorna, som livet ge­nom egen för­skyllan fört med sig är ändlös. Vår tid på jor­den låter sig inte längre be­tecknas som liv, utan enbart som osmin­kad kamp för över­le­vandet med hänsyn tiil alla faror och risker. Och varför? Emedan människan i sitt oförnuft förökar sig som marsvinen, eme­dan han där­i­genom erhåller mer råvaror från jorden än denna förmår att ge, emedan han genom sitt stora antal producerar mer avfall än jorden återigen kan omarbeta, och eme­dan han ge­nom sin framåt­skri­dande forskning, på så sätt produce­rat så mycket gift, att jorden knappt inte kan andas längre under dess last.

Jorden hostar och spottar, den är urholkad och pinad och hotar att kvävas, men alltjämt pro­ducerar den år för år fantastiska färger och ger ut till människorna sin sista kraft, som den sjuka naturen har kvar av överflöd.

Men det är allmänt känt, att sjuka levande vä­sen kort före dö­den re­ser sig en gång till, att alltså en skenbar förbätt­ring inträ­der. Ger inte ett sjukt träd frukter, när den märker att den dör, och förekom­mer det inte att en människa, som under månader var sänglig­gande, kort före sin död plötsligt står upp och rent av kan gå för en kort tid?


Också vår planet är ett le­vande väsen, som andas och pulserar, men män­ni­skan har exploaterad den genom sin omåttliga överbe­folkning, han har förstört allt; sin egen hemtrakt har han för­giftat, bränt upp och plågat. Men, när naturen helt plötsligt kol­lap­sar, därför att planetens inre är ur­holkat och blir tillintetgjord genom tyngden av den jättelika mänsklig­hetens massa, därför att skogar och vatten­drag är för­störda och döda och luften är förgiftad?


Det kommer med sä­kerhet att gå så långt, ty vi kan inte upphöra med att plundra jor­den i övermått, när jordens befolkning i fort­sättningen dagli­gen växer med runt 300 000 människor. Vi måste alltså räkna med att eko­sys­temet kollapsar och närmare bestämt inte först om några år, utan nu, i dag. Då har vi inte mer chans till föränd­ring och återvändo och vi kan heller inte helt en­kelt packa våra saker och resa bort någon­stan där det är bättre. Jordgloben svävar i den oändliga rymden och när den utandats sin sista suck, därför att människan har tagit livet av den, då måste också människan för­svinna med den. Ingen­ting kommer då längre att vittna om, att det en gång i tiden existerade en underbar blå planet med mänskligt liv. Dess ljus kommer helt en­kelt att slockna och mänskligheten utrade­ras i ett enda slag. Men detta faktum tycks denna planets invå­nare helt enkelt ha glömt bort. Han tror ändå att ett under skall ske när som helst, att det nå­gon­stans ifrån skulle komma en lös­ning. Men det kommer inte att ske ett un­der, tvärtom kommer världsslutets dystra profetia att rycka när­mare, om vi inte alla gemen­samt tar an­svaret för en omedelbar för­ändring av situatio­nen. Men till en positiv föränd­ring finns det bara en enda lösning: Mänskligheten måste minska!

Det kan och får inte vara oss likgiltigt, för vilka förskräck­ligheter som sker på andra sidan av jordens rund, ty det angår direkt varje enskild människa.




Vi lever och existerar alla på samma mark, och alla är vi hänvisade till den. Men vad är det som gör människor så blinda, döva, stumma och lik­giltiga? Dagliga katastro­frapporter berör honom inte; han är vis­serligen omskakad under en kort tid, men det för­svinner snabbt. Han tar lugnt på skräcknyhe­terna och märker därmed inte, hur han mer och mer urartar till en enfaldig figur vid namn männi­ska.

Claus Jacobi åsyftade i sin bok 'För oss åter­står 100 år'. "Hur be­folk­ningsexplosionens för­giftning av planeten sker bortom männi­skornas optiska varseblivningsgräns. Den kom lång­samt, lite grand varje dag, omätbart, oför­märkt en smula längre."

Säkert har han rätt om detta, ty om planetens förstörelse plöts­ligt vore inträffad genom över­befolkningen, då skulle människan säker­li­gen vaknat, han skulle värjt sig, därför att det hade varit påtagligt i det egna livet för varje enskild människa. Men genom den först lång­samma, därefter allt snabbare växande mänsklig­heten, känner den enskilde inget annat än inskränk­ningarna och uppmärksammar den inte alls längre.

Men trots detta är det inte längre ursäktligt, när den en­skilde förblir tyst och helt enkelt finner sig i sitt öde. Det är inget argu­ment att säga: "Ja, vad skall jag då ensam fö­reta mig mot re­ge­ringen och mot all­mänheten", ty männi­skan utgör allmänheten. Varje enskild kan göra nå­got, vare sig det bara är att han väcker upp­märksam­heten i sin närmaste omgivning på ur­sprunget till allt lidande.



Vi har valet. Antingen undertecknar vi nu vår egen döds­dom och följ­aktligen hela mänsklig­hetens, eller också in­för vi ome­delbara och ge­nomgripande åtgärder, som verksamt be­gränsar det ständigt sti­gande antalet männi­skor. För detta finns det bara en enda väg: Vi måste stoppa den marsvinsaktiga förökningen av mänsklighe­ten. Vi måste förhindra att liv blir skapat, ty varje livsform har rätten till att en gång på jorden få genomgå sin livs­tid fram till det naturliga slu­tet. Åt­gärder kan alltså inte bli vid­tagna först när människan redan kommit dit, utan de måste sättas in efter ett visst sys­tem, så att inga nya människor kan följa för en tidsrymd av sju år.

Men det är en av de ömmaste punkterna överhuvudtaget, för hellre sätter människan barn till världen på löpande band och först däref­ter försöker han förtvivlat att bli herre över de allestä­des närvarande problemen, så­som brist på näringsmedel, mil­jögifter, plats­brist, ar­betslöshet osv., än att han tänker för­nuftigt och inser, att med varje ny männi­ska i världen, blir nöden och problemen än mer ut­ökade och olösbara.



Bara gränslös egoism kan dessutom för­leda en familj att ha många barn, ty inte någon kommer att vilja påstå, att han i våra da­gar kan möjliggöra flera barn, än vad som rättmätigt anstår honom genom fast­ställda la­gar. Alltså har t.ex. ett barn den rätten till en sund psykisk och kroppslig utveckling. Men realiteten hånar och spottar på sådana ärevördiga avsikter, ty på hela jorden finns det inte längre någon plats, där naturen inte redan är sjuk. För att den skall kunna återhämta sig, behöver den tid och ut­rymme, och det är bara ge­nomförbart när män­niskan begränsas i sitt antal till natur­lagenlig be­folkning, som planeten förmår att bära utan problem. Varje förnuf­tig trädgårdsmästare planterar bara ut precis så många sticklingar i en rabatt, så att dessa kan utveckla sig på ett sunt sätt. Vore de för nära intill varandra, då skulle de förtvina och intet därav vore använd­bart. Precis så för­håller det sig också beträf­fande män­niskan. Han kan bara vara en verk­lig människa, när han besitter de nödvändiga livs­förutsättningarna. Det är återigen bara möj­ligt, när blott så många människor befolkar jor­den, som denna förmår att bära.


Det måste överlämnas till myndigheterna, att in­föra stränga la­gar och den där­med förbundna kon­trollen över genomförandet av de 7 åriga fö­del­se­stoppen, nämli­gen under så lång tid, tills att jor­dens befolkning är re­du­cerad till 529 miljoner människor. Men den som nu skri­ker, att det är varje enskild familjs rättighet att själv få av­göra detta, han må be­tänka följande: Ge­nom ett födetse­stopp blir ju viljan att ha barn inte livslångt förbjudet, utan bara under sju år för varje gång. En kvinna kan föda barn i om­kring 20 år, alltså kommer hon fortfarande att kunna skaffa barn. Födelsestoppet är alltså inget avstående, utan tvärtom en fördel av betydelse.


Ty un­der 7 år hin­ner en människa ar­beta på sin egen utveckling väldigt mycket, uppnå en viss mognad och evolutionera sig till­sammans med sin partner, som för övrigt kommer barnet till godo. Dessutom, och det är det viktigaste, kan barnet då födas oskadd in i en värld, där män­niskor åter kan vara männi­skor och där allting är gott.



Abort

av Edith Beldi, Schweiz


Hur många människor skulle det inte redan ha hjälpt, om de hade uppbringat modet och ge­nomslagkraften, att kämpa emot alla dumma, felaktiga moraliska-dogmatiska föreställningar, för att av­bryta ett havandeskap, alltså fö­reta en abort.


I denna mening ställer jag mig helt klart för en abort. Det finns många situationer, i vilka det helt enkelt bara finns en lösning, näm­li­gen ab­orten.

Det första jag kommer att tänka på är våldtäkt. Vem orkar med en sådan och vem skulle vilja ha ett barn från en sådan förbin­delse? Kanske är denna kvinna rent av gift; hur skulle den äkta mannen klara av ett sådant barn? Ett barn som är fött genom en våldtäkt skulle också få det mycket, mycket svårt på denna jord. Bara frågan efter sin far skulle skapa många problem. Här tillkommer dess­utom en eventuell psykisk skada, som barnet fått med sig genom en så­dan fortplantning. Hur viktigt det psy­kiska till­ståndet är hos de båda föräld­rarna vid fortplantningen, kan man läsa i namnböckerna från si­dan 13, (utgiven i Was­sermannzeit förlaget av F.I.G.U.)

Det vore mycket ojust att tillfoga ett barn nå­got sådant, således kommer bara en abort i fråga. Här kan jag inte längre begripa och ej heller uppbringa någon förståelse, för den dumma, primi­tiva och omänskliga inställ­ningen av vissa sekter och religio­ner, eller speci­ellt för påvens vägran beträffande abort. För kvinnan är det en omänsk­lig, gemen för­ödmjukelse som inte ens stoppar vid det (förväntas och begärs inte det av en religiös kvinna?).


Av storhets­vansinniga psyk- och ärekränkare krävs det att en våldtagen kvinna skall bära och föda frukten av en våld­täkt med kärlek, för att då älska denna såsom hon äls­kar och aktar sina andra födda barn. Men kan en våldtagen kvinna någonsin glömma vad som blev tillfo­gat henne? Det tror inte jag. Hon kan säkert glömma den fysiska smärtan, men aldrig den psykiska, liksom hågkomsten.

Som det andra skälet skulle jag vilja anföra ungdomen. En ung kvinna blir havande; hen­nes vän och hon själv har därmed tagit på sig alldeles för mycket, ty de har bara känt var­andra i fyra månader. Båda är av förnuftig na­tur och ser bara en lösning i en abort, vilket man måste ac­ceptera, för efter fyra månader finns det dessutom ingen garanti; att man till­bringar sina liv tillsam­mans.


Under fyra må­na­der kan inte heller någon bestämning bli upp­byggd, vilket vore mycket viktigt för den unga lilla männi­skan i moderlivet. Först och främst måste optimala förhållanden skapas innan en fortplantning fö­retas. Men detta vetande har råkat i glömska, trots att det är mycket viktigt för män­niskorna. Det ligger sannolikt förankrat däri, att kyrkan gav ut slagordet: 'Gån bort och föröken eder'. Som det tredje skälet skulle jag vilja påpeka sjukdomar. Tack vare vetenskapligt och tek­niskt vetande är det i dag möjligt, att redan i moderlivet kunna fastställa, om det nya mänskliga fost­ret är en mon­goloid eller för öv­rigt har en annan sjukdom. Vil­ken fördel. Om det fastställs belas­tande sjukdomar som upp­träder senare i livet, då kan alltså en abort göras, som i sådana fall bara är fördelaktigt för män­ni­skorna. Varje människa har rätten till en oska­dad kropp och till ett oskadat medvetande, så att han därmed kan leva ett fritt liv utan be­svär och gå framåt i sin evolution.

Vad vi vet från från vissa skrifter av Billy, är medvetandet stört hos en mongoloid och inte anden som felaktigt blir antaget. Anden kan ald­rig bli störd, bara medvetandet. I detta fall går således inga evo­lu­tivt vik­tiga impulser över till det andliga med­vetandet, varigenom denna människa stagnerar under hela sitt liv.



Ande­formen skulle då helt en­kelt slösa bort 30 - 70 år i en sådan sjuk kropp. Således vore också här en abort den enda lösningen.

Kvinnor, som på grund av sin hälsa inte kan föda, men trots det blir gravida och som till 90 % skulle avlida vid en förlossning – skall man då förbjuda en abort?

Det finns ytterligare tusentals skäl för en abort, men de förut nämnda tycker jag är de allra viktigaste. En abort re­presenterar ab­solut inget mord. I vissa fall är det rent av ett absolut nöd­värn. Den som känner till Dekalogens sjätte bud (kan erhållas hos F.I.G.U., Was­ser­mann­zeit-förlaget), kan läsa där:



1 'Du skall inte döda i urart­ning'. Lo­gi­ken och förnuftet är således alltid av­görande.

Jag känner till olika fall, då kvinnor har gjort en abort. Psykiskt gick det i början inte alls bra för dem, men för­nuftet har alltid segrat och alla var glada över att de hade träffat detta beslut. Att det är ett smärtsamt ingripande torde vara klart för alla. Kvinnor, som av för­nuftiga skäl beslutar sig för en abort, är tu­sen gånger an­svarsfullare än de som tolererar allting, det måste vara helt uppen­bart.



Men inte alls, för de som absolut inte vill bära något ansvar, kommer dess­utom att knäcka de få ansvarsmed­vetna. Det är världens lön.

Mitt bifall och även min förståelse har alla de kvinnor, som har gjort eller gör en abort av förnuftiga nödvändiga orsa­ker. Naturligtvis får en kvinna helt enkelt inte tank­löst hänge sig sexuellt till en man eller helt en­kelt ägna sig sig åt sexuell kärlek utan pre­ven­tiv­medel och tro, att hon då helt enkelt kan göra ab­ort. Det vore näm­li­gen direkt mord.

Om jag planterar 10 salladsskott och bara kan äta ett, men rycker upp och slänger bort res­ten, då är det en ur­artning. Även en abort i denna form är en urartning, ja det kan rent av liknas vid ett mord.

(Även en sallad är ett livsväsen, som tillkom­mer vördnad och re­spekt, liksom också alla djur och människor.) Framför allt på våra breddgrader finns det till­räckligt med pre­ven­tiv­medel som kvinnorna kan använda till sitt skydd. Redan i antiken såg kvinnorna till, att de kunda skydda sig mot oöns­kade gravidite­ter. I varje land producera­des egna idéer och me­del beträffande detta. Så svalde kvin­norna i Japan t.ex. honung, som det låg döda bin i. I Nordafrika drack de vatten, som liken hade blivit tvättade med eller så åt de fradgan från en kamels mule. Den ba­bylo­niska Talmu­den tillät 'En kvinna får dricka en bägare rotsaft för att bli ofruktbar' osv.





Tidigare var mänskligheten mer medveten i hänseende till det som angick oönskade barn. I det romerska riket t.ex. hade de flesta kvin­norna bara ett barn, ett så kallat öns­kebarn. Detta begrepp är sedan omvändningen till kris­tendomen och katoli­cismens spridning för­svun­nen, för plötsligt blev en trend anta­gen, att avla barn som kani­ner, bara av en enda or­sak, för att å ena sidan erhålla ännu fler ka­tolska anhängare, och å andra si­dan för att ha till­gång till soldater mot den hatade överheten, i synnerhet under och alltsedan den franska re­vo­lutionen. Dessa idéer kom förr från verkligt kortsynta människor av mycket ego­istiskt ur­sprung.



Kvinnor som var vetande angående medici­nalväxter, hade även kun­skapen om örter, som förmådde att avbryta ett havan­deskap. Dessa vetande kvinnor, vanligtvis barnmors­kor, blev förföljda utav kyrkan och brända till döds som häxor; alltså just de kvinnor, dessa örtkun­niga barnmorskor, som hade kunnat förhindra en överbefolkning.


Kyrkan liksom den franska revolutionen är överbefolk­ningens verk­liga upphovsmän. Kyr­kan ville sålunda avan­cera till en världsmakt och genom revolutionen föra krig mot överhe­ten. De var i behov av tro­ende och krigare, å ena sidan för att stärka kyrkan och å andra si­dan för att störta överheten. Således blev oupphörligt nya männi­skor, ef­terkommande, avlade och födda. Alltså avtog inte kyrkans makt och slagordet 'gån bort och för­öken eder' blev också i fort­sätt­ningen pre­dikat och obetänksamt an­taget av folket. Vid denna tid blev Ame­rika upptäckt, Af­rika var redan lätt befolkat av de vita, un­der det att olikfär­gade an­sågs mycket primitiva och blev förak­tade. De vita eröv­rarna frå­gade ingen, när de upp­täckte och lade be­slag på en ö eller en konti­nent. All mark tillhörde automatiskt upptäck­arna respektive deras hemland. Emedan det inte fanns nå­gon mer plats kvar på den euro­peiska kontinenten, därför att det redan då domi­ne­rade en viss över­befolk­ning, drog man iväg till alla värl­dens hörn: Till Amerika; där om­vände de vita de röda; till Af­rika; där förslavade de vita de svarta; till Asien, där satte de vita sig som kolonialherrar. Det normala livet som löpte i harmoni med naturen, blev helt enkelt för­stört utav de re­ligiösa in­vandrarna och de olikfärgade ansågs vara mindervärdiga varelser och be­handlades mot­sva­rande. Deras seder och bruk öde­lades utan vidare och ett mord mer eller mindre var lik­giltigt för de vita.




I dag, då överbefolkningen är så stor och allt blir ännu trängre, vart skall då erövrarna ta vägen; det finns inte några kontinen­ter kvar att kapa.

Vore det inte bättre, att för en gångs skull lära av historien och inte längre begå samma misstag! Att vi skulle gå den tiden till mötes, där det endast skulle finnas önskebarn, det vore en skön och god fram­tidsutsikt och inte bara hos oss vita, nej, utan också hos de röda, svarta och gula människoraserna. Är det inte klokare att av­bryta en gra­viditet, än att se tu­sentals och miljarder i elände?


Är det inte på ti­den, att vi presterar en verklig utvecklings­hjälp, nämligen hjälp till självhjälp? Man kan långsamt föra på tal, att återigen gott­göra vad vi vita förstört i vårt storhets­vansinne. Då tän­ker jag framför allt på den afri­kanska konti­nenten. Människorna där håller på att svälta ihjäl, emedan katolska kyrkans högsta höns åker dit på besök och förbju­der kvinnorna att ta p-piller eller att genomföra en abort. An­svarslöst predikar han därtill det urgamla bi­belspråket: 'Gån bort och föröken eder'. Vad är det för en människa? En sådan människa måste för­bju­das att prata så och avsättas från sitt äm­bete. Detta motsvarar en ren nödvärns­handling. Var befinner sig då den så mångpri­sade hu­mani­teten, där bland alla dessa brotts­handlingar, som alla ansvariga på­står att de äger så mycket av. Det vi vet ur historien, är att det upp­står katastrofala följder av en över­befolkning och för att detta inte skall utvecklas ännu mer, vore det så småningom på tiden, att över hela värl­den officiellt tillåta en för­nuftig och god motiverad abort.






Dödshjälp, abort, osv. – och sanning


av Christian Frehner, Schweiz


(Ett öppet brev till en läkepe­da­gog)


Högt ärade herr G.


Jag tackar Er för Edert brev från 7 oktober, i vilket Ni ber mig, att meddela Er och Peter Singer mina åsikter angående foster­diagnos­tik och abort. Det gör jag gärna, men står emel­lertid in­för den be­svärliga uppgiften, att besluta mig för, var jag skall börja med mina förkla­r­ingar. Det är nämligen så, att jag helt en­kelt inte kan och inte vill för­klara de förut nämnda ämnena isole­rat, eftersom att Ni i van­liga fall, kan se en föreläsare eller lyss­nare, är det an­geläget för mig, att det vid mitt uppträdande och inställning till saken, helt en­kelt inte hand­lar om ett sekteristiskt fablande, utan att det här är in­bäddat i en 'världs­bild', som ba­seras på hur det är och inte på hur det skall vara. (Detta låter väl något överlägset, inte sant?) Då mina vunna kunska­per be­träffande detta, har antagit gestalt under flera års studier, sam­tal, lyssnande och tänkande (det är alltså inte så, att jag hittat på allt själv), måste min skildring egentligen anta en större om­fatt­ning. Till detta har jag emellertid tills vidare ingen tid, varför mina re­dogörelser i detta brev uteläm­nar mycket, vilket an­nars vore nöd­vändigt för en fullständig förståelse av mina förkla­ringar. Automatiskt blir därför be­greppet 'osv.', liksom påpekan­den inom parantes, ofta förekom­mande i detta brev.



De högex­plosiva frågorna om abort, fosterdia­gnostik osv. kan faktiskt helt enkelt inte bli betraktade bara för sig själva, utan måste absolut vara inbäd­dade i hela livets vitt­omfattande samband osv., och måste bli sett, som en del av helhe­ten.

Innan jag börjar, måste jag framföra ytterligare två eller tre vik­tiga in­ledande anmärkningar angående ämnet 'sanning':



1. Att det finns en sanning i sig och att san­ning emellertid också är relativt (allt efter människornas medvetandegrad inses en olika      stor del av en sanning), det är trots många människors olika uppfattning, ett faktum, alltså en sanning. Tyvärr blir be­greppet san­ning ofta förhastat och tanklöst missbrukat, många gånger då, när det handlar om det reli­giösas område, t.ex. när det talas om 'trons san­ning', vilket ju i högsta grad är paradoxalt, alltså motsägande i sig själv. (l motsats till vetande, handlar det vid ett tro­ende om något all­tid obevisbart; och i mot­sats till ett anta­gande, vilket man är med­ve­ten om, att det antagna också kunde vara felaktigt, så blir det vid ett tro­ende, att nå­got man tror är sant, inte är sant, utan bara en illusion, hallu­cination eller vanföreställ­ning. Tro bety­der även, att man har upphört med att tänka vidare inom ett be­stämt område och att sträva efter ytterligare kunskap, så­som t.ex. med begrep­pet Gud. Bildligt ta­lat, är alltså tro något som kan lik­nas vid ett 'självvalt fängel­se'.) Å andra sidan påstås det faktiskt, att det överlämnas många san­ningar och att alla reli­gioner egent­ligen var sanna (som de olika sidorna på ett mynt) – att det såle­des egentligen inte alls gives något som en­dast är sanningen. Nu är den här åsikten naturligtvis felaktig, då det finns en sanning i mycket, eller rättare sagt en hel del är sant. Proble­met är just det, att den här sanningen tyvärr allt­för ofta inte blir in­sedd. Således är det t.ex. en sanning eller ett sant påstå­ende, att vår jord har en klot­form (eller rättare sagt, nästan har, på grund av till­plattningen vid polerna), att den alltså inte är platt (som tydli­gen några[i Eng­land?] oför­bätterligen alltjämt tror). – En annan sanning är, att vårt uni­versum bara kan ha uppstått på ett sätt, inte på flera olika sätt och nämligen för en helt bestämd tid se­dan. Även om många olika påståen­den är dominerande be­träf­fande detta, är det så, att an­tingen är ett påstående riktigt och alla andra felaktiga, eller att alla är fel­aktiga, därför att den riktiga 'ver­sionen' ännu inte blivit upp­täckt. Även om miljarder männi­skor påstår eller tror något, så be­ty­der det inte automatiskt, att påstå­endet är sant. Även miljarder kan missta sig! Den fasta övertygel­sen (tron) hos många, att Je­sus Kris­tus fader, vilken ju enligt bi­beln har tillåtit alla slags fel och 'klaver­tramp' (för att en gång ut­trycka det måttfullt), var verkligt kunnig, för att skapa uni­versumet med hela sin majestätiska ord­ning och stor­slagna lag­bundenhe­ter, det är antingen sant, eller så är det inte sant.






2. Det finns en andlig sanning eller rättare sagt andliga san­ningar, som däremot, på grund av andeområdets 'finmateria' inte kan be­vi­sas med våra materiella analyseringsappa­rater. En andlig san­ning kan bara bli insedd med förstånd, förnuft och logik osv. och ge­nom att fördjupa sig eller vända sig till sitt inre. Således är där­för exempel­vis vetandet om att något (men vad?) är dolt bakom den materiella, grovmateriella världen (ja, så måste det vara!) och inverkar på den, ett and­ligt vetande. Att vinna sanning betyder, att tänka ständigt och  utan paus, att pröva och jämföra, betyder att forska, att göra fel och att lära därav.



3. Vetande är begynnelsestadiumet till vishet. Vishet är resul­tatet av en mogen balans i logiskt vetande och dess erfaren­het som ab­solut bestämdhet; med andra ord: Jag vet först då, vad cykling är, när jag kan cykla – när jag har lärt mig det.

(Jösses, om det fortsätter så, då kommer jag aldrig till ett slut.)

Vidare: Bakom alla materiella manifestationer, som vi kan förstå med våra materiella sinnen (eller rättare sagt, inte kan förstå), ligger ett andligt område dolt, som levererat och stimule­rat hela det mate­riella universumet med den nödvändiga livskraften. Den här andliga kraf­ten möjliggör exempelvis det, att ut ur ett frö växer det en planta. Dessutom är det så, att ett otal av lag­bundenheter verkar i det för­dolda och sörjer för, att jorden ex­empelvis på alla dessa da­gar inte kretsar i en annan riktning, osv. Ja, vid ett neutralt betrak­tande av naturen och världsaltet, kommer man inte ifrån den in­sik­ten, att det i bakgrunden härs­kar en under­bar ordning och att allt är infogat i var­andra som en maskin, som ett jättelikt urverk, där varje liten del är en del av en överordnad en­het.(Och dessutom kommer man också au­to­matiskt till den insikten, att det är omöjligt att det skulle exis­tera liv bara på jorden!) Denna andliga kraft kallar vi Skapelse – en omät­bar hemlighet för oss människokryp – har ur sig själv kreerat univer­su­met, det vill säga lag­bundenheterna, som möj­liggjort och möjlig­gör utvecklingen av allt liv osv. fram till i dag och framöver. Så ut­vecklar sig, under loppet av årbiljoner, ga­laxer, stjärnor, planeter, osv., följt av det första primitiva växtlik­nande livet, där­efter av faunan och till sist av människorna – allt välinfogat och inte lämnat åt slum­pen; en kon­tinuerlig följd av orsak och verkan. Natur­ligtvis var inte den första människan i sin nuva­rande form plötsligt där en dag, utan har en lång ut­vecklingstid bakom sig och en helt spe­ciell uppgift framför sig.



I motsats till växtlig­heten och djurlivet har Skapelsen, den univer­sella anden, placerat ett ytterst litet delstycke av sig själv i människan, den så kallade an­deformen. Denna möjliggör för männi­skan, att medvetet lära sig, att utveckla ett förnuft och att medvetan­degöra sig livets me­ning och världens natur och be­skaffenhet osv. Denna andeform är odödlig, som allt andligt, och dess mål är, att un­der miljarder av år ständigt vida­reut­veckla sig i en mänsklig kropp, att lagra vetande och vishet i sig, för att en vacker dag i en fjärran fram­tid åter ingå i Ska­pelsen, därige­nom vidareevolutio­nerar den sig, ty precis som för människan i smått, har också Skapelsen i stort stän­digt att lära sig – en process som ald­rig någonsin kommer att upp­höra.



Ja, och vad som är mycket viktigt: Skapelsen "fuskar" eller "blandar" sig inte i någonting: och den bestraffar eller belönar inte någon. Nej, den förhåller sig absolut neutral och har helt enkelt ställt upp lagar och bud, vars åtlydande är riktig igen­kännligt för de för­nuftiga männi­skorna, vilket också för alla andra livsformer inträffar impulsmässigt; och det är alldeles be­roende på, om människan uppmärksammar el­ler inte uppmärk­sammar dessa lagar och bud som ett sorts 'skydds­räcke', till följd härav ge­staltas också hans liv.

Det innebär också, att varje människa själv är ansvarig för sitt tän­kande och handlande. Dessa skapande lagar och bud är för övrigt igenkännliga i natu­ren och i kosmos.

Men för att nu äntligen komma till saken:

Ett skapande bud säger, att varje livsform har en födelserätt till en välbehållenhet i kropp, psyke och medvetande (anden re­spektive an­deformen, som en del av Skapelsens rent andliga område, kan ju varken bli skadad eller sjuk, utan på sin höjd stagnera under ett an­tal liv). Det finns alltså inga direktiv, ingen före­skrift och inget tvång från Skapelsen, att en människa måste komma till världen sjuk eller inva­lidiserad, som hämnd för begångna gär­ningar (på grund av 'ond karrma', osv.) eller vad vet jag.


Nej, varje människa (och varje livsvä­sen) skall ha en anständig start i livet, med intakta möjligheter till ett gott och gynnnsamt liv. I motsats till den ostörda djur­världen, där miss­foster antingen blir dödade eller lämnade osv., detta för artens skydd (förresten, åtminstone tills nyligen, också hos mänskliga sam­hällen och civilisationer till syfte för ett förebyggande av en överbe­folkning), är det hos dagens 'civiliserade' människor så, att han å ena sidan tvingar det naturligt dödsin­vigda livet att överleva, och å andra sidan så, att han med ett felaktigt tänke- och levnadssätt och den to­tala miljöförstöringen osv. skadar ofött (och naturligtvis också fött liv). I sin okun­skap och villfa­relse och extrema egoism för­bannar jor­de­människan dylika skadade ny­födda männi­skor till ett bortty­nande eller åt­minstone till ett liv i förmyndarskap och livs­långt bero­ende. I stället för att låta leda sig av verkligt an­svar och sanningsen­lig med­känsla, vilket menas, att bespara män­niskan ett så­dant liv och tillåta honom en ny start i en an­nan oför­störd kropp, blir den handi­kappade männi­skan tvingad till ett liv i andlig stagna­tion, alltså till ett gagnlöst  och meningslöst liv. Jag vet, att många männi­skor sä­ger, att sjukdom är nöd­vändigt och att handikappade människor är viktiga, för att man inte skall bli övermodig eller för att man skall kunna skaffa sig medli­dande och medkänsla. (Men: Att bli sjuk eller för­olyckas – eller att själv göra sig sjuk – till det har dock människan under sitt jordeliv verkli­gen ändå till­räckligt med tillfällen. Dem an­vän­der han sig ju också flitigt av!) Vilken oerhörd fräckhet och övermo­dighet talar ur ett sådant tänkande. Vilka av dessa svagsinta "snackande" människor, skulle själv vilja bli födda till mongoloider, blödarsjuka, hjärnför­la­made eller till en människa utan storhjärna? Jag tror, att ingen normal män­niska skulle själv önska sig detta, inte ens en ma­sochist.




Och det är precis denna punkt jag saknar varje gång i diskussioner med föräld­rar resp. om­vårdnadspersonal osv. Det talas bara varje gång om hur mycket man kan lära av handi­kap­pade människor, man utgår alltså bara ifrån sig själv. Jag kän­ner många "psykiskt störda" människor (jag lever sedan 10 år med så­dana människor under ett tak!), och jag känner inte nå­gon som sä­ger, jag är gärna störd! Och när 'bara' en rent kroppsligt handi­kap­pad människa säger, att han hellre var han­dikappad än inte, som t.ex., han eller hon 'lider' gärna av benskörhet, då tar jag inte detta på all­var från någon människa.

Ännu en skapande lag säger, att ingen männi­ska får bli dödad efter sin födelse, utom i nöd­värn.


Alltså är varje aktiv handling för att döda en människa, en person, rätt och slätt mord, detta må vara genom dödsstraff, genom krig, genom att köra på nå­gon i drucket tillstånd, genom förgiftning, genom aktiv euta­nasi/dödshjälp, osv. - och även genom själv­mord! Till följd därav är det så, att alla de han­dikappade medmänniskor som i dag lever på jorden, har en rättighet till att för­bli vid liv. Ingen människa har den rätten, att före­brå dessa männi­skor, att de är vid liv. Det är ett 'förbannat' svineri och ett tecken på yttersta medvetenhetsmässiga armod, när någon före­brår en handi­kap­pad människa, att denna är vid liv, resp., att det vore bättre om man hade dödat honom vid födseln, osv. Även jag har vänner bland 'mina in­ne­boende', speciellt de "lustiga" mon­goloida (vilka annars!), och har lärt mig mycket utav dem, och har av och till upplevt bråk och ännu mer lustigheter med dem. Men jag skulle emellertid abso­lut inte vilja byta med dem. Men nu finns de en gång där, och det är samhällets plikt att ta hand om dem, att er­bjuda dem en människo­värdig till­varo och att, när det är tid för dem att gå vi­dare, låta dem göra detta.


Det är endast nödvärn, vilket är nämnt tidi­gare, som får vara or­sak för människor att döda en annan människa, nämligen bara då, när andra möjligheter blivit uttömda. (Därvid gäller detta nödvärn inte bara mel­lan två män­niskor, utan också gentemot hela folkslag, som t.ex. gentemot nazityskland med förintel­sen, eller Saddam Husseins re­gim, osv.) Det egenhändiga dödandet av en nyfödd, eller också av en dödssjuk vuxen, även hur han­di­kappad eller livstrött denne än är, det är där­emot säkerligen inget fall av nödvärn. (I dis­kussio­nen och frågan om att låta ett handikap­pat barn dö eller att döda denne av moraliska skäl var väl detsamma, och förmodligen gör det ingen större skillnad, det är den felande nödvärnssituationen, som förbju­der en män­ni­ska att döda den nyfödde eller den döende.) Ingen männi­ska får sätta sig på sina höga hästar och leka domare, för att låta döda eller själv döda en människa, utom just i det nämnda fallet nöd­värn. Vad som däremot är tillåtet, ja rent av är en plikt för varje män­niska, är att låta naturen ha sin gilla gång, där en hjälp (eller rättare sagt, en otjänst) bara för­länger lidandet och smärtan, eller där, som det nyfödda på förhand inte kan vänta sig ett häl­sosamt liv (i vidaste mening). I sådana 'fall' är det bättre att avstå ifrån alla livs­förlängande åtgärder.

Som tidigare nämnts, besjälas den mänskliga kroppen av Ska­pel­sens delstycke genom evolutionsförmågan, alltså utveck­lings- och lä­roförmågan, vilken långsamt men säkert vida­reut­vecklar sig allt mer från liv till liv, tar upp allt mer vetande (bara logiskt vetande och vis­het), fram till en tidpunkt i en avlägsen framtid, då en materiell kropp inte längre kommer att vara nöd­vändig och läroprocessen enbart kommer att föras vidare i an­deområdet.



(Andeformen är bunden till den planet där männi­skan dör. Den så kallade 'andra si­dans områ­de' är en sfär, som motsvarar vår rum-tid, men är däremot  finare di­men­sionerat. I andra sidan utvärderar andeformen erfa­renheterna av det nyss förgångna livet, för att efter av­slutandet av denna pro­cess då återigen bli återfödd. Den nya jordemänniskan börjar alltså sitt liv på exakt samma kunskapsnivå, som han hade tillägnat sig in­nan han senast dog på jorden.)

När flyttar nu den här andeformen in i en mänsklig kropp? Det sker ca. 21 dagar efter befruktningen, vid den tidpunkten när hjärn­stam­men börjar att bilda sig hos embryot. Från denna tid­punkt börjar ett medvetande att verka hos embryot, och man kan därför tala om att detta är en människa. Alltså är målet för­nimm­bart: Såvida det inom dessa 21 dagar kan fastställas en skada i det rent naturmässigt utvecklande spirande livet, så både kan och skall detta växande em­b­ryo avlägsnas för att således avbryta en graviditet. Nu är det emel­ler­tid så, att vetenskapen på jorden ännu inte har kommit så långt, att det vid denna tidpunkt inte existerar någon graviditetstest (men detta skulle absolut eftersträvas). Därför måste tids­ramen, under vil­ken en abort kan resp. får gö­ras, ännu tills vidare förlängas till långt in i gra­vi­diteten. Till insikten av sådana skador är det därför logiskt sett mycket välkomnat med en fosterdiagnostik, och parallellt med detta, att gen­forsk­ning bedrivs och främjas. När jag sä­ger, att gen­forsk­ningen skall främjas, då är det självklart så, att detta alltid bara får ske för männi­skors och alla livsformers välgång. Klo­ning av männi­skor hamnar sä­kerligen inte i denna kategori.





Vilka är nu befogade orsaker för en abort?



–    I första linjen alla kroppsliga skador,   såsom i        hjärnan, saknande

      extrimiteter, kromosonskador (Trisomie...):

–    men även våldtäkt:

–    oförmåga hos föräIdrar resp. modern, att        uppfostra bar­net (på grund av minderårighet,        droger- och andra begär, 'psy­kisk störning',        osv.),

–    vid hotande risk för moderns hälsa (inkl.        psykiskt och socialt)och att hon kan skadas        genom barnafödandet;

–    smittosamma infektionssjukdomar hos modern        (eller fa­dern vid

      befruktningen),

–    kriminalitet hos föräldrarna,

–    ärftliga sjukdomar osv.


En abort får däremot inte ske, om föräldrarna skulle vilja ha en pojke i stället för en flicka (eller omvänt), eller av andra rent egois­tiska or­sa­ker, t.ex. när föräldrar bevisligen är upp­fost­ringskunniga och har pla­nerat en semes­terresa och måste av­stå denna på grund av en gravi­ditet; genom att glömma p-piller eller lättsinne i um­gänge med pre­ventivmedel, osv.


l ett sådant fall är en abort mord. Det­samma gäller från den tid­punkt, när vetenskapen har utvecklat metoder, där emb­ryots skador inom de första 21 dagarna efter be­fruktningen kan fast­ställas. (Självklart är det också då fortfa­rande alltid tillåtet, att ge­nomföra en abort senare än 21 dagar, om en skada först där­efter äger rum resp. blir fastställd.)

I detta sammanhang kan kanske följande fråga besvaras: Vad hän­der med ett foster, om detta fortfarande lever efter aborten? Då man inte som förr i tiden (romare och greker)helt enkelt kan sätta ut det i skogen (vildmarken), skall man låta det lilla 'män­nisolivet' dö ensamt utan behandling i ett separat rum (eller också i när­varo av några andra människor), att således inte tillföra varken vatten eller näring, detta å ena sidan med det smärtsamma medvetandet, att denna människa nu måste 'gå' vidare, men också med den vetska­pen, att den ju med ab­solut säkerhet återigen kommer att 'uppenba­ra' sig nå­gonstans på jorden, men då utrustad med ett friskt 'verk­tyg' (kropp).



Mycket viktigt vore naturligtvis också, att jor­demänniskan be­friar sig från sin arrogans, och slutligen en gång stiger ner från sina höga hästar och övar självtukt, som bland annat in­nebär, att han verkli­gen tyglar sin reproduk­tionskraft och verkligen bara skaffar efter­kom­mande, när omständigheterna och livsmiljön tiilåter.

Gravidi­tetsskydd är den för­nuftiga metoden, inte en abort. Det mänskliga liv som re­dan på förhand dömts till svält och borttynande, får först och främst inte alls fram­skaffas, om man tar det i anspråk, att kunna vara en sann och verklig människa och inte att vara en ka­ninaktig varelse.


Förr eller senare kommer varje människa, som alltså tänker verkligt förnuftigt och humant, att inse, att det sanna och djupa intresset för ab­orter av skadade embryon och foster ligger i det själva "ofödda li­vet", och att en sådan handling vittnar bara om en sanningsenlig medkänsla.

Således är det alltså nu klart, att jag inte kan vara enig med Peter Singer och Helga Kuhse, när dessa i sin bok, "Måste detta barn bli kvar i livet?", pläderar för aktiv dödshjälp. Det måste medges att den är mycket intressant skriven. Man är tvingad (såvida man tillå­ter detta), att fundera över många as­pekter angående etiken och er­hålla helt nya tankeimpulser. Vad de båda däremot måste före­brås för, resp. vad bevisuppbygg­naden hänger upp sig på, är lös­gö­randet av etik-förståelsen av realiteten. Med andra ord, det hela svävar om­kring som i ett lufttomt rum, därför att allt är uppbyggt på en ren ma­te­riell för­ståelse av verkligheten och hela det andliga om­rådet ute­läm­nas totalt (kanske därför att detta inte blir erkänt som ett veten­skap­ligt be­vis). Den skenbara logiken avslöjar sig som skenlogik, vil­ket exem­pelvis tyvärr också är fallet med kristendo­men, som har byggt upp hela sin lärobyggnad på en bok, som väl inne­håller san­ningar, där­emot bara i en liten dos. Men det är återigen ett an­nat ka­pitel.




Så, nu är det tid att sluta. Jag hoppas att Ni inte har haft det allför långtråkigt.

Beträffande Er hänvisning angående använd­ningen av mina ra­der: Ett citerande resp. ett avtryck av detta brev, i en av Er skri­ven bok i ofullständig form, måste jag avvisa, åtminstone då, om mitt namn skulle synas, detta å ena si­dan, på grund av upp­komst av missför­s­tånd (trots alla ansträngningar kom/kommer många männi­skor att missförstå mig, tyvärr! ) och å andra sidan därför, emedan jag tror, att detta brev egentligen också är alltför kort resp. att det lämnar mycket annat viktigt öppet.

Jag är givetvis gärna beredd att svara på era eventuella frågor.

Så önskar jag er då ännu gång en god senhöst och förblir med vänliga hälsningar


Christian Frehner